25. Januar 2026
Vom
Vorteil warmen Klimas
Was für ein Teufel
hat nur die alten Alamannen, unsere Vorfahren, geritten, als sie in
unser unwirtliches Gebiet eingewandert sind? Das Wetter am Oberrhein war
heute und oft auch in den letzten Tagen katastrophal – alles grau, nass
und kalt. Wer geht freiwillig hierher?
Die Antwort ist ganz
einfach: Da wo "alle Mannen" herkamen, aus der Gegend zwischen Elbe,
Oder und Waterkant, war es noch schlechter. Sie ließen sich im wärmeren
Schwaben, in der Oberrheinebene und zuletzt in der nördlichen Schweiz
und in Vorarlberg nieder. Der Kern der Alamannen waren die Sueben; der
Name Schwaben erinnert heute noch daran.
Zur Zeit des
Römischen Reiches hatte es eine Klimaerwärmung gegeben, die die Blüte
des Reiches ermöglichte, aber auch in nördlicheren Gefilden gute
Lebensbedingungen und damit verbunden Bevölkerungswachstum, ja,
-überschuss mit sich brachte. Doch die Temperaturen sanken wieder und ab
450 n.Chr. muss man sogar von der "Spätantiken Kleinen Eiszeit"
sprechen. Bei dieser Verschlechterung des Klimas drängten die Alamannen
und andere Germanen schon ab dem 3. Jahrhundert nach Süden der Restwärme
entgegen. Doch es sollte allmählich wieder wärmer werden und schließlich
zum hochmittelalterlichen Temperaturoptimum kommen - das ist etwa die
Zeit zwischen 900 und 1350. Jetzt waren ausgezeichnete Ernten möglich,
die Bevölkerung wuchs an und die Alamannia wurde zum Zentrum der
mittelalterlichen Hochkultur, in der z. B. die Münster in Basler,
Freiburg und Straßburg entstanden bzw. begonnen wurden.
Zwischen dem 15. und
dem 18. Jahrhundert kam es aber schon wieder zu einer Kaltphase, der
"Kleinen Eiszeit". Man wäre damals um die heutigen, oft molligen
Temperaturen froh gewesen. Während heute um das Klima Hysterie erzeugt
und CO2- und andere Steuern erhoben werden, hatten die Menschen damals
echten Grund zur Verzweiflung: Die Ernten erfroren vielmals, die
Gletscher wuchsen an, bebaubares Land ging in höheren Lagen verloren und
verwaldete, es herrschte oft genug Hunger. Es gab damals keine Medien,
die Klimahysterie verbreiteten, sondern der Klimawandel war harte
Realität und musste keinem eingeredet werden. Die Menschen suchten nach
Schuldigen und fanden sie in den Hexen. Auch die eigenen Sünden waren
schuld; man kaufte sich durch Ablasszahlungen beim Klerus frei - heute
zahlt man Ökosteuern und leistet auch freiwilligen Ablass, etwa in Form
der CO2-Kompensation bei einer Flugreise.
All
das Klima-Auf-und-Ab hatte nichts mit CO2 zu tun und auch der heutige
Wandel hat es nicht. Auch wenn diejenigen Wissenschaftler, die
etabliert, staatlich hochdotiert und medial beachtet sind, es behaupten.