Lueg ins Land ohne Scheuklappen. Der Blog von Harald Noth.

Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
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10. Oktober 2018
Im liäbe Gott sini Nusse

    Vor Kurzem simmer mit em Fahrrad unterwägs gsii. Hinter Bischeffinge sihni s Ding un noch e anderi Büürsfraü am Stroßebord parke un an dr Stroß entlang goh. Was mache dänn diä do? Bal druf e Nussbaüm mit eme Aüto drunter, e ditschs Nummereschild (nit grad üs em Badische), zwei Lit mit Blaschtig-Guckele. Eweng speter zindets biimer: Diä zwoo Fraüe wänn däne Nussdiäb e Hiähnli rupfe. Intressant, hani dänkt, jetz kimmere sich doch zwoo um ihre Sach. Gar nimmi sälbverständlig, hit, wu mer eso tolerant isch, ass mer sich d Wurscht vum Brot ässe losst. Und wär sich nit dr Butter ab em Brot ässe losst, wird as härzlos, spiißig, Rassischt gschumpfe.
    Zwee Dag speter uf em Hohstade: Zwee Radfahrer unter eme Nussbaüm, d Guckele halber voll. Ich frog, eb dä Baüm ihne ghert. Non, gänn diä uf franzesisch Antwort un ich sag, c'est du vol, des isch gstohle, leen diä Nusse in Ruehj. No stellt sich dä Kärli doch un sait, diä will doch niäme, à Irinken, z Ihringe, hebe diä Büüre Schilder am Baüm, diä wu d Nusse hole wänn. Ich sag: Hesch dü aü Schilder im Garte, wänn dr nit witt, as eber esach abrisst? Des het er drno kapiärt. Küüm simmer unte an dr Briisacher Landstroß, isch do scho wider eber mit em Rad un ere halbe Guckele voll Nusse am Ufhebe - im Üssähne noch e Südländer. Ich fang wider a händle un dr sait: Ich han doch nur vum Bode ufgebt! Ich sag: Ja meinsch dr Büür hebt nit vum Bode uf? Meinsch dr holt d Nusse mit ere Leitere? Des isch e Diäbstahl vu 7 bis 10 Euro [2 Kilo], was dr do in dr Guckele hesch!
    Mi Fraü sait scho, jetzt däts emol länge, widd dr ganz Dag eso furtmache? Ich han dänkt: Wiäviil Millione ärnte z Ditschland, was si nit gsäjt und nit gschafft hän? Alli meine, dr liäb Gott het d Nussbaim oder was es sunscht isch, do ani gstellt und Nusse oder ebis dra wagse lo, dass es alli, wu grad drzue dappe, kenne hole!

Worterklärungen: s Ding - die Frau/das Mädchen soundso; Stroßebord - Straßenrand; Guckele - Tüte; Hohstade - Hochufer (ein Gewann); niäme - niemand; esach - die Dinge; händle - streiten; länge - reichen; widd - willst du; nit gsäjt un nit gschafft - nicht gesät und nicht bearbeitet; do ani - da hin; ebis - etwas

Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Wenn einmal kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist etliche Blogs und Seiten auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus - und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

www.deutschland-kurier.org
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung; kann abonniert werden.www.epochtimes.de
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.
www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann abonniert werden.)
www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Politik.
www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".
www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann abonniert werden), die bei weiten nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.
www.zuerst.de
Die Webseite der Monstzeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Es fehlt nicht an alternativer Presse und schon gar nicht an Webseiten, aber die Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – Alternative können dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Und Sie können dort direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was sie interessiert. Aber das ist überalle im Internet so.

Beachten Sie auch die Angebote auf Youtube, etwa die Videos der Reden der AfD-Fraktion im Bundestag. Über Google finden Sie auch zahlreiche andere Angebote der AfD, so etwa die Seite der AfD-Fraktion im Baden-Württemberger Landtag.

5. Oktober 2018
Moderne Volksfront-Bündnisse gegen die AfD

    Kürzlich stellte sich in der Reithalle in Offenburg der Kandidat der AfD zur Oberbürgermeisterwahl, Ralf Özkara, vor. Sein Slogan in der Stadt, die derzeit die höchste Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg hat, in der erst vor Wochen ein Arzt in seiner Praxis von einem "schutzsuchenden" Somalier erstochen wurde: "Mit Sicherheit für Offenburg". Im Saal sollen nach der Zählung der Badischen Zeitung 120 Zuhörer gewesen sein (mir schienen es mehr), vor der Halle sollen sich 250 bis 300 Teilnehmer des "Bündnis gegen Rassismus" postiert haben. Sicher ist nur: Sie haben den Zulauf der Bevölkerung zu der Wahlveranstaltung behindert - dem interessierten Bürger bot sich das Bild eines Polizeiaufgebots und einer grölenden Menge. Auch der Wahlkampf in Bayern und Hessen ist zur Zeit dadurch gekennzeichnet, dass egal wo die AfD versucht, sich dem Wähler zu präsentieren, ein Bündnis von Organisationen und Altparteien dagegen mobil macht und vor dem Veranstaltungsort brüllt.
    Ältere Leute haben mir gesagt, sie würden sich die AfD gerne einmal anschauen, aber sie trauen sich nicht. Nicht jeder, der Brille, Hörgerät und Herzschrittmacher trägt, will nahe an aggressiven Ansammlungen durchgehen und auch jüngere haben Gründe, sie zu meiden. Die Antifa-Fotografen pflegen jeden Besucher abzulichten. Und genau diese Angst wollen die Behinderer und Störer, unter denen in Offenburg auch Gemeinderatsmitglieder anderer Parteien waren, nutzen und die AfD isolieren. Andererseits: Das erste Mal tut vielleicht weh, das zweite Mal weiß man dann, dass die Polizei schon Schlimmes verhindert und so ist es halt, wenn man die Demokratie verteidigen will: Man muss sich bekennen und ein Bisschen Zivilcourage aufbringen.
    Ein solches Ritual des Behinderns gab es auch Ende der Zwanziger, Anfang der Dreißiger Jahre. Aber mit beträchtlichen Unterschieden. Damals hatte jede Partei einen paramilitärischen Kampfbund, mit der sie ihre Veranstaltungen schützte und eventuell andere störte, terrorisierte - die Sturmabteilung (SA) und die SS (Saalschutz) der Nationalsozialisten sind diejenigen, die heute fast ausschließlich erwähnt werden. Doch auch die KPD hatte ihren ebenso aggressiven Rotfrontkämpferbund, die SPD hatte zusammen mit dem katholischen Zentrum und der liberalen DDP das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold mit drei Millionen Mitgliedern (1932), der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) stand der Stahlhelm nahe. Daneben gab es viele weitere Kampfbünde. Jede Partei konnte ihren Wahlkampf schützen.
    Nach dem Versammlungsgesetz §21 ist es zu Recht verboten, Versammlungen zu stören. Anders als die Parteien der Weimarer Republik kann die AfD sich nicht selber schützen und ist auf die Polizei angewiesen, die zwar Personenschaden verhindert, sonst aber die selbsternannten "Demokratieschützer", "Antirassisten", "Antifaschisten" gewähren lässt. Es handelt sich meist um Volksfront-Bündnisse, in denen von der Antifa über Gewerkschaften, Kirchengemeinden, vielen anderen, bis hin zu den demokratischen (?!) Parteien alles vertreten ist. Die in vielen Fragen gleichgeschaltete Politik fürchtet um ihre Pfründe, lässt sich von diesem Mob die Drecksarbeit machen und versucht, die unliebsame Konkurrenz klein zu halten - eine Zielsetzung, die vor Zeiten auch die SA und der Rotfrontkämpferbund hatten. Die Medien erscheinen in dieser Frage gleichgeschaltet: Sie bewerben regelmäßig solche Störer-Bündnisse schon im Voraus, stellen sie als edel und mutig dar, beschreiben das Anliegen der AfD stiefmütterlich und verdreht bis gar nicht und überschütten die unterdrückte Partei mit Häme (Ausnahmen bestätigen die Regel). Aber trotz des massiven Nazi-Geschreis von Politik und Medien gegen die AfD haben immer mehr Deutsche (auch welche mit Migrationshintergrund) genug Charakter, um sich den Meinungsforschern als AfD-Wähler zu offenbaren - derzeit bundesweit bis zu 18,5%.

4. Oktober 2018
Gambier belästigen Freiburger Kirche

Liebe Gutmenschen,

    Euer Barde Franz-Josef Degenhardt sang 1967 nach dem Mord an Benno Ohnesorg an die angeblichen Spießbürger gerichtet: "Sagt bloß jetzt nicht, ihr habt's nicht so gewollt!"
    Sagt bloß jetzt nicht, Ihr habt's nicht so gewollt, wenn nun in Freiburg auf dem Stühlinger Kirchplatz Müll und Scherben liegen, der Pfarrer mehrfach beleidigt und angespuckt wurde, wenn Beleidigungen und Ruhestörungen von laufenden Gottesdiensten stattfinden. Wenn Veranstaltungen in der Herz-Jesu-Kirche nach Einbruch der Dunkelheit problematisch sind.

    Eure Badische Zeitung versucht das zwar wegzuschreiben, zu relativieren, wenn sie eine querulante Frau aus Osteuropa hervorhebt, die inzwischen in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und einen Gambier, der einmal nach einem Müllsack fragte. Aber irgendwann muss das Blatt dann doch zugeben, es gehe "zwar nicht ausschließlich, aber auch um die auf dem Platz sehr stark präsente Gruppe von gambischen Staatsangehörigen. Laut Polizei bilden diese den Großteil der derzeit 40 bis 50 regelmäßig auf dem Platz anwesenden Personen. Häufig gehe mit der Anwesenheit auch Drogendelikte und Gewalt einher."
    Das ist bei weiten nicht die erste derartige Hiobsbotschaft seit 2015. Die Freiburger Leserschaft scheint es nicht zu interessieren, sie scheint weiterhin mehrheitlich hinter den Einwanderungsparteien zu stehen. Im Umland kriegen die Leser die Freiburger Seite meist nicht mitgeliefert und der online-Artikel ist hinter der Bezahlschranke.
    Das Blatt vergisst auch zu erwähnen, dass diese Gambier Muslime sind und keinerlei Chance auf Asyl haben. Warum die trotzdem hier sind, wissen nur die Politiker, die Asylanwälte und die gutmenschliche Unterstützerszene. Irregeführte Christen meinen auch ganz naiv, hier mitzuspielen sei ein Gebot der Nächstenliebe.
    Natürlich wird auch von der allgemeinen Lage abstrahiert: Priester wurden in der Türkei geschächtet; auch der Priester Jacques Hamel wurde 2016 in der Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray in Frankreich auf diese Weise von Islamisten ermordet, unzählige andere Verbrechen von Neueinwanderern wurden bekannt - kirchliche Kreise setzen sich aber nach wie vor unbeirrt für die (de facto ganz überwiegend muslimische) Masseneinwanderung ein, gewähren illegal Kirchenasyl, beteiligen sich an sogenannten "antirassistischen Kundgebungen" und bekämpfen AfD, Pegida usw. Und auch die Lage in Freiburg wird vielleicht nicht zu mehr führen, als dass die Betroffenen enttäuscht und beleidigt darüber sind, dass man auf ihre helfende Hand spuckt. Sie werden dennoch weiter das Hamsterrad drehen, in dem sie geistig gefangen sind. So ist es, wenn die Kirchenführung von Linken gekapert ist.

2. September 2018
Luftgewehr-Terror

    Heute titelte die Badische Zeitung: "VERDACHT AUF RECHTEN TERROR - Gruppe mutmaßlicher Rechtsterroristen aus Chemnitz wollte offenbar am 3. Oktober zuschlagen". Der dpa-Bericht vermeldet:
1. Die Gruppe "Revolution Chemnitz" soll sich "spätestens am 11. September 2018" formiert haben, also vor mindestens drei Wochen.
2. Als Beweismittel wurde bei Hausdurchsuchungen in Sachsen und Bayern (wo in knapp zwei Wochen Landtagswahl ist) "unter anderem Schlagstöcke, ein Luftdruckgewehr und Speichermedien" (USB-Sticks?) gefunden.
3. Immer noch dpa: "Die Gruppe wollte laut Süddeutscher Zeitung (SZ) mehr Terror verbreiten als der Nationalsozialistische Untergrund (NSU). Der NSU aus Thüringen und Sachsen hatte neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet."
4. Morgen, am Tag der deutschen Einheit, soll ein Anschlag geplant gewesen sein und Thomas Steiner schreibt im Tagesspiegel der BZ: "Man mag sich nicht ausmalen, was hätte passieren können."
    Von Luftgewehren kann ich ein Lied singen und warne ebenfalls dringend davor: In den 60er Jahren hat mein Klassenkamerad Fred the Frog, das Schwein, mir einmal damit auf den Schenkel geschossen; das tat weh, obwohl das Gewehr nur mit Weizenkörnern geladen war. Die ruchlose Tat erfolgte, obwohl damals kein bayrischer Wahlkampf war und es keine AfD zu verhindern galt. CDU und CSU hatten damals noch Werte weit über 50% und Programme, die im Grundsatz nur schwer von dem der AfD zu unterscheiden waren. Terror-Fred sitzt heute noch im Gefängnis, äh, im Büro.

30. Septämber 2018
Roger Köppel (Schwiz): In dr Merkel ihre Driibjagd

S isch scho im Dritte Rich eso gsii un jetz hämmers wider: D Wohret iber Ditschland findsch nit in dr Tagesschau (dertemol het si Wochenschau gheiße) un nit in dr große Zittige, nai, do hesch miäße d Schwizer Zittige läse. Des isch nit so eifach gsii wiä hit, hit kasch iber s Internet viil Information erreiche. Viil Schwizer Zittige bringe Gritischs iber Ditschland, mit am meischte d WELTWOCHE mit ihrem Chefredakteur Roger Köppel. In däm Artikel luegt er nommol uf d Ereignis z Chemnitz un uf d Reaktione vu dr Mediä un vu dr Bolitik zruck. Dr schribt: "Mit Chemnitz ist etwas ins Rutschen geraten. Man köpft jetzt schon Geheimdienstchefs, wenn sie nicht sagen, was die Regierung hören will. Ist das noch eine Demokratie?"

29. September 2018
Antifa-Kosten in Freiburg  ...
 
    Nach §21 Versammlungsgesetz ist mit Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe beroht, wer "in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht". Dieser Paragraph wird vom Anti-Rechts-Staat kaum mehr gegen Linke angewendet - sie dürfen oft straffrei "rechte" Demonstrationen, Kundgebungen, Versammlungen behindern, blockieren, stören, niederbrüllen und somit auch Interessenten, die da hingehen und sich informieren wollen, abschrecken, einschüchtern.
    Die Blockaden und Störungen der Antifa richten sich sogar gegen religiöse Vereinigungen wie die Piusbruderschaft in Freiburg, die hier jährlich einen "Marsch gegen das Leben" abhält. Dieser wird regelmäßig von der Antifa umzingelt, niedergebrüllt, auf schlimmste Art beleidigt. Die Polizei bildet dann zwischen Antifa und Betenden, friedlich Demonstrierenden einen Schutzring. Das bedeutet: Die Polizei gewährleistet lediglich die körperliche Unversehrtheit der Interessenten, die den Mut habe und es schaffen, zum Kernvorzustoßen. Die Störung als solche, das Umzingeln, Brüllen, Beleidigen lässt die Staatsmacht zu. Und der Steuerzahler muss für diesen Rechtsbruch ca. 50.000 Euro pro Jahr berappen. Das hat eine Anfrage der AfD im Landtag ans Tageslicht gebracht.
    Es ist kaum vorzustellen, wieviel das Treiben der Antifa und ihrer Bündnisse insgesamt kostet - oft beteiligen sich an Blockaden und anderen Störungen Bündnisse aus Altparteien, Gewerkschaften, Kichengliederungen usw. Um eine Demonstration wie in Freiburg von 100 Piusbrüdern zu begleiten, würden ohne Antifa zwei Verkehrspolizisten reichen. Ein Parteitag der AfD oder eine Demonstration der Pegida könnte mit 10 Verkehrspolizisten ohne Helm und Knüppel geregelt werden. Durch die aggressiven Gegner wird der Aufwand verzehn-, wenn nicht verhundertfacht, es müssen manchmal tausende Spezialkäfte aus verschiedenen Bundesländern zusammengezogen werden - und trotzdem kommt es zu linksextremen Gewaltorgien wie die Branschatzung Hamburgs beim G20-Gipfel. Zu den Kosten, die der Steuerzahler aufbringt, kommt auch noch die indirekte Förderung von Linksextremen durch das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit", für die das Familienministerium über 100 Millionen Euro hinauswirft.

24. September 2018
BILD: Maaßen "verunglimpft und bepöbelt"

    Die BILD-Zeitung kann sehr übel sein, etwa wenn sie Lügen über die AfD, andere Oppositionelle oder Syrien (Assad) verbreitet. Oft lässt sei einen heute zu Wort kommen, um ihn am anderen Tag um so mehr in die Pfanne zu hauen oder umgekehrt. Sie bedient, um Quote zu machen, alle Gefühle. Freilich kann man ihr auch Verdienste nicht absprechen: Sie schert hin und wieder aus der Phalanx der Wahrheitspresse aus und bringt Dinge, die die Qualitätspresse verschweigt oder nur auf den hinteren Seiten als Kleinstnotiz bringt. So bildete das Blatt linke Steine- und Molotov-Cocktail-Werfer bei der Brandschatzung Hamburgs beim G20-Gipfel auf der Titelseite ab; von manch einem deutschen Opfer asylsuchender Messerstecher oder Terroristen hat das Blatt schon das Gesicht gezeigt, während die anderen Gazetten immer nur die Gesichter ausländischer Opfer zeigen. Heute hat BILD-Chefredakteur Julian Reichelt in einem Kommentar den Umgang mit dem abgesetzten VS-Präsidenten Hans-Georg Maaßen als das bezeichnet, was er ist: "auf geradezu abstoßende Weise unanständig". Die SPD habe ihn in ihrem verzweifelten Überlebenskampf "zu einem Sympathisanten von Rechtsradikalen" gemacht, in Zeitungsartikeln sei er "mit Angehörigen des NS-Regimes verglichen" worden. Er sei auch von Mitgliedern der Bundesregierung "verunglimpft und bepöbelt" worden. Man habe ihn "vernichtet, ohne ein Wort über seine Leistungen zu verlieren".
    Reichelt erwähnte es nicht, ich füge es aber hinzu, was ich am Abstoßendsten finde: dass SPD-Chefin Nahles die Neuverhandlung der Umsetzung Maaßens mit den "durchweg negativen Reaktionen aus der Bevölkerung" begründet. Sie schiebt damit der Bevölkerung unter, erstens mit der Absetzung Maaßens als VS-Präsident einverstanden zu sein und zweitens auch seine finanzielle Beförderung abzulehnen. Die eigenen Schweinereien als Wille des Volkes hinzustellen ist das Letzte.

19. September 2018
Merkel und SPD im Endkampf

    Der geschasste VS-Präsident Hans-Georg Maaßen hat Ungeheures geleistet: Er hat die übermächtigen Medien des falschen Spiels bezichtigt. Das Video mit der angeblichen Hetzjagd Rechtsextremer auf Ausländer erklärte er zu Recht für eine "gezielte Falschinformation ... um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken." Ablenkung vom Mord, den Asylbewerber am Schreiner Daniel Hillig begangen haben sollen. Maaßen blieb standhaft, auch als die ganze Phalanx von Medien und Politik gegen ihn antrat. Das hat ihm - politisch gesehen - den Kopf gekostet. Merkel, Nahles und Seehofer haben ihn auf einen Posten strafversetzt, auf dem der Steuerzahler ihn noch höher dotieren muss.
    Nahles und die SPD forderten die Absetzung Maaßens am lautesten und liefen bei Merkel offene Türen ein, aber auch Grüne, Linke und FDP beteiligten sich am Kesseltreiben. Merkel und die Medien lassen nicht mit sich spaßen, wenn ihr Lügenschleier über die Masseneinwanderung und Multikulti auch nur an einer Stelle gelüpft wird. Mit der Härte, mit der sie die einzige Oppositionspartei, die AfD, bekämpfen, bekämpfen sie jeden anderen, der in Grundsatzfragen sich unbotmäßig zeigt. Diese einzige Opposition wird in den Parlamenten blockiert; ihre Fußtruppen von der Antifa, oft im offenen Bündnis mit Altparteien und Kirchen, blockieren sie auf der Straße.
    Sind wir noch eine Demokratie? Die Demokratie als Hülle existiert jedenfalls weiter: Es finden noch Wahlen statt, man darf Merkel noch als "dumme Kuh" bezeichnen - aber wehe, einer kritisiert ihre Einwanderungs- oder Europolitik. Der wird dann durch Medien und Politik zum Nazi gemacht. Wie die Chemnitzer Demonstranten.
    Es ist zu erwarten, dass die SPD ihren Sinkflug fortsetzt und CDU und CSU ihr hinterherfliegen. Vom "Kampf gegen Rechts" und der Medienpropaganda werden die Menschen nicht satt - und sie ahnen, dass der Kuchen nicht größer wird, wenn fast zwei Millionen Neueinwanderer mitessen - bei der Sozialhilfe, auf dem Wohnungsmarkt, bei der Rente. Es herrscht Merkeldämmerung. Die jetzige Konjunktur mit sprudelnden Steuerquellen wird nicht ewig halten. Vielleicht wird das politische Ende Merkels aber auch schon mit der bayrischen Landtagswahl eingeläutet.

17. September 2018
Heuchlerische antikatholische Kampagne

    Es scheint eine neue Medienkampagne gegen den Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche anzulaufen bzw. man scheint die alte Kampagne noch einmal auf Touren bringen zu wollen, die seit 2009 gefahren wurde und inzwischen abgeebbt war. Anlass ist eine Studie im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz und Berichte aus den USA, Chile und Australien über Missbrauch. Die Wahrheitspresse zeigt sich erschüttert. Und ja, es ist schon niederschmetternd, wenn Kinder von Priestern einer Kirche missbraucht werden, die strenge moralische Maßstäbe aufstellt und deren Priestern man ein besonderes Vertrauen entgegenbrachte. Aber ist die Empörung der linken Kampfpresse echt? Geht es ihr um das Wohl der Kinder?
    Ein Missbrauch durch einen Priester wird in der Kirche als schwerste Sünde angesehen. Deswegen spielt sich Missbrauch hier auch in strengster Verborgenheit ab. Anders beim Missbrauch durch Linke und Grüne: Dieser stand in den 80er-Jahren offen in grünen Parteiprogrammen, es wurde Straffreiheit bei einvernehmlichem Sex mit Kindern und Jugendlichen gefordert. Daniel Cohn-Bendit brüstete sich öffentlich mit Missbrauch - Linke und Grüne wie er finden freilich andere Wörter dafür. Am linken Vorzeigeprojekt Odenwaldschule wurden Kinder nicht nur von Lehrern missbraucht, sondern auch an Gäste "ausgeliehen". Linke Eltern, geprägt durch die sexuelle Revolution 1968ff, rieten ihren Kindern, "stell dich nicht so an", wenn sie sich daheim wegen Übergriffen beklagten. Dieses Kapitel ist aber medial längst abgeschlossen; die kirchenhassenden Medien vertrauen den Grünen; in Baden-Württemberg sind sie stärkste Partei; Cohn-Bendit war 2002 bis 2014 einer der Vorsitzenden der grünen Fraktion im EU-Parlament; 2013 hielt Kretschmann das Grußwort bei der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises für den reuigen Kindersex-Apologeten.
    Wurde das wirkliche Ziel der Kampagne vor Kurzem im SPIEGEL unfreiwillig verraten? Es war zu lesen (zitiert nach Badischer Zeitung):

"Allerdings seien die Experten zu dem Schluss gekommen, dass 'die grundsätzliche Ablehnung' der katholischen Kirche zur Weihung homosexueller Männer 'dringend zu überdenken' sei. Zudem müsse die Frage erlaubt sein, ob die Verpflichtung zum Zölibat - zur Ehelosigkeit des Priesters - 'ein möglicher Risikofaktor' sei."

    Man geißelt die Katholische Kirche, und das schon seit Jahrzehnten, so lange, bis sie - wie die Evangelische in weiten Teilen - zu einer Vorfeldorganisation der Grünen geworden ist. Mit Kapitulation und Dienerschaft gegenüber dem Islam, mit der Berufung von Frauen und Homosexuellen als Priester, mit der Anerkennung der Homo-Ehe und ihrer Akzeptanz selbst unter Priestern. Am Schluss wird auch die Aufgabe des Widerstands gegen die Tötung von Kindern im Mutterleib gefordert werden.

15. September 2018
Maaßen bleibt fest

    Habe gestern Morgen die Presseschau im Rotfunk, äh, im Deutschlandfunk gehört. Die Blätter sprechen sich offen oder verdeckt für die Entlassung oder für den Rücktritt Hans-Georg Maaßens aus. Sie transportieren und verstärken die entsprechenden Forderungen aus SPD, Grünen und Linken. Wir sehen, dass Medien und linke Politik nicht nur versuchen, AfDler und andere Geächtete politisch zu vernichten, sondern auch höchste Staatsbeamte wie den Präsidenten des Verfassungsschutzes. Er widerspricht Merkel und das geht ja gaaar nicht! Sie meinen wohl, er sei ihr Dackel und wenn er nicht gehorcht, müsse er weg. Doch er kuscht nicht; vor dem Innenausschuss des Bundestags hat er jetzt sogar gesagt, dass es „auch rund um den G20-Gipfel in Hamburg möglicherweise gefälschtes Material von angeblicher Polizeigewalt gegeben [hat]. Linksextremisten hätten massiv versucht, die Stimmung zu beeinflussen, indem gefälschte Videos verbreitet worden seien“.

14. Septämber 2018
Dä Zopf kunnt aü no wäg!

    Diämol bim Herbschte hämmer schen s Elfi-Litte ghert. Des Räbstick isch nit wit vum Dorf un vu dr Kirch ewäg gsii. Eber het gfrogt: Wurum littets dänn jetz? Niäme hets gwisst - numme mir hets no dunkel dänkt, was i in dr 50er Johr glehrt han un no han i gsait: "Bi däm Litte het mer als dr 'Engel des Herrn' bättet." Alli hän gstüünt. "Wär will, ka des aü hit no bätte", han i gsait, aber nit arg lüt. Un dr Räscht han i numme dänkt. Ich han ke Stritt im Räbstick welle ha.
   S bättet hit küüm meh eber (ich aü nit) un d Kirch isch grüüsig unter Druck. D nägscht Kampagne gege dr Kindesmissbrüch laüft in dr Mediä grad a. Un d Kirchefirschte kusche scho eso vor dr Mediä, vor em Zitgeischt, ass si s Griz uf em Tempelberg ablege un dr Glingebittel fir Moschee-Boite rumgoh leen. (Lue do un do un do.) Irgendwänn wird dr Zentralrat vu dr Mohammedaner fordere, ass s Gebätt un s Litte am Elfi abgschafft wird. Mir Katholike bätte nämlig: "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist." Un drno kunnt s "Gegrüßet seist du, Maria ... Mutter Gottes".
    D Mohammedaner halte diä biblisch Botschaft fir e Fälschung, fir diä isch dr Josef un nit Gott im Jesus si Vatter. Dr Glaübe an d Dreifaltigkeit halte si fir Viilgetterei.
    Im Internet han i speter feschtgestellt, wurum des Elfi-Litte anne 1456 vum Papscht Calixt III. iigfiährt wore isch. S isch nämlig e Ufruef zum Bätte fir d Abwehr vu dr Tirke gsii! Eh, wänn d Mediä do druf gumpe un dr Aiman Mazyek vum Zentralrat vu dr Mohammedaner forderet, no isch er ab, dä alt Zopf ;-)

Übersetzung:
Dieser Zopf kommt auch noch weg!
    Kürzlich bei der Traubenernte haben wir schön das Elf-Uhr-Leuten gehört. Dieser Weinberg war nicht weit vom Dorf und von der Kirche weg. Jemand fragte: "Warum läuten denn jetzt die Glocken?" Niemand wusste es, nur ich habe mich noch dunkel erinnert, was ich in den 50er Jahren gelernt hatte, und ich sagte dann: "Bei diesem Läuten pflegte man den 'Engel des Herrn' zu beten." Alle staunten. "Wer will, kann das auch heute noch beten", sagte ich, aber nicht sehr laut. Und den Rest dachte ich mir nur. Ich wollte keinen Streit im Weinberg haben.
    Heute betet kaum mehr jemand (auch ich nicht) und die Kirche ist gewaltig unter Druck. Die nächste Kampagne gegen Kindesmissbrauch läuft in den Medien gerade an. Und die Kirchenfürsten kuschen schon so vor den Medien, vor dem Zeitgeist, dass sie das Kreuz am Tempelberg ablegen und den Klingenbeutel für Moscheebauten umgehen lassen. Irgendwann wird der Zentralrat der Muslime fordern, dass das Gebet und das Geläut um elf Uhr abgeschafft werden. Wir Katholiken beten nämlich (sollten beten): "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing den Heiligen Geist." Und dann kommt das "Gegrüßet seist du, Maria ... Mutter Gottes".
    Die Moslems halten diese biblische Botschaft für eine Fälschung, für sie ist Joseph und nicht Gott der Vater Jesu. Den Glauben an die Dreifaltigkeit Gottes halten sie für Vielgötterei.
    Im Internet stellte ich später fest, warum das Läuten um elf Uhr 1456 von Papst Calix III. eingeführt wurde. Es war nämlich ein Aufruf zum Beten um die Abwehr der Türken. Na, wenn da die Medien darauf anspringen und Mazyek vom Zentralrat der Muslime fordert, dann ist er ab, dieser alte Zopf ;-)

10. September 2018
Leichenfleddern per Gesetz?

    Das Morden geht weiter: Nach Chemnitz jetzt in Köthen ..., aber auch auf anderen Gebieten waltet Irrsinn.
    Der Deutsche Michel wird ausgequetscht und zwar nicht nur bis zum letzten Hemd. Wer unverheiratet ist, zahlt annähernd 50% seines Gehalts an Einkommenssteuer; verschiedene andere Steuern werden erhoben. Wer ein Auto, ein Kinderbett, ein Telefon kauft, zahlt 19% an Merkel und wenn er für 100 Euro Benzin tankt, zahlt er ca. 60 Teuro Steuern. Verschiedene andere Steuern werden offen oder versteckt erhoben. Die Rundfunkabgabe ist im Grunde genommen eine Propagandasteuer - der TV-Glotzer zahlt seine eigene Manipulation. Das "finstere Mittelalter" wird geschmäht, weil dort der Zehnt erhoben wurde. Es gab etliche andere Steuern, aber gewiss nicht mehr als heute.
    Für die Steuerzahlungen erwartet der Bürger, dass der Staat seine Aufgaben erfüllt: Grenzschutz, Militär, Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, Schulwesen, Straßenbau usw. - seit dem Amtsantritt von Merkel haben sich hier katastrophale Verhältnisse entwickelt oder verschärft.
    Als ob es nicht reichen würde, dass das Volk zu Lebzeiten ausgepresst wird, will jetzt Jens Spahn (CDU), Gesundheitsminister und einer der Kandidaten auf die Merkelnachfolge, sogar den Sterbenden noch ans Zeug. Nein, ich meine nicht die 19% MWSt, mit denen der Grabstein noch belastet ist. Seinem Vorschlag gemäß würden Verstorbene zur Organentnahme freigegeben, wenn sie nicht zu Lebzeiten widersprachen. Es ist löblich, wenn jemand bewusst und freiwillig erklärt, er wolle nach seinem Tod Organe abtreten - aber ungefragte Organentnahme zum Regelfall erheben zu wollen, zeigt die Räubermentalität unserer Politiker (wenngleich gerade in diesem Fall nicht alle mitmachen wollen).

8. Septämber
Diämol bim Herbschte

    Ich schwätz bim Driibel abschniide mit miinem Nochber iber Chemnitz. Dr glaübt so wennig an d Mediä wiä ich. D Badisch Zittig? "Gang mer ewäg. Diä isch bluetrot", sait er. "Ich hab si nur noch wäge dr Todesazeige." Am Schluss sait er: "Gott sei Dank ischs bi uns no still. Ich loss mer s Läbe nit verdriäße. Ich gniäß es witter." Leider (oder Gott-sei-Dank?) han i do nonit gwisst gha, ass z Briisach, also 8 Killemeter vu däm Räbstick, e Ditsche e Mässer in dr Rucke bikumme het vum e "14- bis 15- Jährigen mit südländischem Aussehen". Was i aü nit gwisst han: Grad erscht isch z Dänige in dr Nechi vum Elzdamm e 48-jährigi Fraü gschlage un umgworfe wore, zwei mit "dunklem Teint (evtl. arabischer od. nordafrikanischer Herkunft)" hän ere mehreri hundert Euro graübt. Noch still bi uns?
    He jo, wänn mir Kaiserstiähler meine, Briisach, Dänige, Ändinge, Friiburg isch witt ewäg, isch braktisch Üsland, no ka mer sage, s isch no still bi uns. Maria Ladenburger: Nit bi uns. Z Friiburg. Anne un Noah Metzger? Nit bi uns. Die sin z Däninge vum Läbenspartner bzw. Vatter mit em Mässer bestialisch umbrocht wore - e Algerier. Eh un d Carolin Gruber? Vum e Rumän vergwaltigt un umbrocht. Diä mueß aü niäme as Verluscht verbueche. D Ändinger kenne sage, si isch e Rothwiileri gsii, un d Rothwiiler kenne sage: Si isch z Ändinge gwohnt un umkumme. Alli kenne sage: Mir hän no kenni Verluscht ... Mir gniäße s Läbe ... Alli? Nai. D Eltere nit, dr Mann nit, diä Verwandte nit, Freind nit un anderi nit, wu nonit vu ARD, ZDF, Bild, Badischer Zittig usw. iigeschleferet sin ...

Worterklärungen: diämol - vor Kurzem; Driibel - Trauben; gang mer ewäg - hör mir davon auf; Briisach - Breisach (Stadt in Sichtweite vom Kaiserstuhl); Däninge - Teningen (Ortschaft in Sichtweite vom Kaiserstuhl); Ändinge- Endingen am Kaiserstuhl; Friiburg - Freiburg (zum Kaiserstuhl nächstgelegene größere Stadt); Rothwiil - Oberrotweil am Kaiserstuhl; niäme - niemand; nonit - noch nicht

7. September 2018
Verfassungsschutzpräsident dementiert Lüge über Chemnitz

    Nach einer beispiellosen Hetze in den Medien gegen die Volksproteste in Chemnitz, unterstützt auch von Merkel, kommt jetzt die Wahrheit an den Tag. Zuerst relativierte der Chefredakteur der Freien Presse in Chemnitz, Torsten Kleditzsch, die Darstellungen seiner Medienkollegen, dann auch der sächsische Ministerpräsident Kretschmer («Klar ist: Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome.»). Beide müssen fürchten, endgültig unten durch zu sein bei ihrer Bevölkerung, wenn sie zu den Lügen schweigen. Inzwischen hat eine Umfrage ergeben, dass die AfD im Osten die CDU überholt hat und die stärkste Partei ist. Der AfD wollte man die angeblichen Hetzjagden anlasten; man wollte die AfD und die Pegida kriminalisieren. Die Verfassungsschutzämter des SPD-geführten Landes Bremen und des rot-schwarzen Niedersachsen beobachten jetzt die Jungendorganisation der AfD. Der Aufstieg der AfD lässt Parteien und Medien zu allen Mitteln greifen.
    Es ist sehr erfreulich, dass es auch im Staatsapparat noch Leute gibt, die noch nicht völlig verkommen sind. Zu ihnen gehört der Beamte Daniel Zabel, der den Haftbefehl eines der mutmaßlichen "schutzsuchenden" Mörder von Daniel Hillig veröffentlicht hat (siehe mein Post vom 30. August). Und nun tritt der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, an die Öffentlichkeit und dementiert die Lüge der Staatsmedien und des Kanzeleramts. Dem Verfassungsschutz lägen «keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben», sagte Maaßen.
Das Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen nahe des Johannisplatzes in Chemnitz zeigen soll, wurde medial unzählige Male beschworen, aber kaum je gezeigt. Maaßen: «Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.» Nach seiner vorsichtigen Bewertung «sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken».

6. Septämber 2018
E Berliner bim Herbschte

    Im Rebberg trifft ein Feriengast auf Herbster. Der Berliner fragt, ob er mitmachen darf. "Ejoämmel", antwortet ein Mann mit blonden Haaren und blauen Augen. Der Feriengast versteht zwar nichts, er deutet die einladende Geste des Mannes aber als Zustimmung. Er kommt ins Rebstück, kriegt Schere und Eimer. Einer weist ihn ein, zeigt ihm eine sehr grüne Traube und sagt: "Winderdroler hänkeloo" und, zur näheren Erklärung: "e syrer Driibel". Weiter hört der Norddeutsche: "Lummiligi ufdrBode, füüliaü, syri hänkeloo, firsEtzne." - "Shetjoküüm!", sagt ein anderer, und jetzt reden alle: "Doch, bschaüdoo, nommole  Syrer". - "Losse gheie." - "IschdBitteme nonit voll?" - Und so geht es weiter.
    Der Berliner schaut um sich, versteht nichts und sagt zu sich selbst: "Det is ja 'n Ding. Lauta Syra. Alle schaffn wie varück, keene hat 'n Kopftuch auf. Und keena sticht zu mit die Scheere! Det hätt ik nich jeglobt." Dann fragt er den Blonden, von dem er glaubt, dass er auch Deutsch versteht: "Wohea kannst du d'n syrisch?" Der junge Mann lacht und sagt: "Des isch doch Alemannisch, dü Hornogs!"

Worterklärungen: E jo ämmel - ja, natürlich; Winderdroler - unreife Trauben, Nachzügler; e syrer Driibel - eine saure Traube; lummiligi - welke; füüli aü - faule auch; syri hänke loo - saure hängen lassen; firs Etzne - für die Nachernte; s het jo küüm - es gibt ja kaum welche; bschaü doo - schau da; nommol - noch einmal; nommol e Syrer - und noch einmal ein Saurer [eine saure Traube]; loss e gheie - lass ihn [die Traube] fallen; Bitteme - Traubenbottich; nonit - noch nicht; Hornogs - Ochse mit Hörnern

4. Septembert 2018
Deutschland hat fertig

Die Vorkommnisse in und um Chemnitz offenbaren eine furchtbare Verkommenheit der Staatsführung und ihrer Organe. Ich mache es an zwei Punkten fest, es gäbe aber noch viel mehr:

* Das zwangsgebührenfinanzierte Quasi-Staatsfernsehen ARD (Tagesthemen) berichtete am Sonntag von der Demonstration der AfD und der Pegida vom Samstag und baute da eine Szene ein, die fast eine Woche alt war und Ausschreitungen von Fußball-Hooligans zeigt. Man versucht, mit allen Mitteln den Bürgerprotest gegen die Asylantenmorde fertigzumachen - auf der Demonstration waren über 10.000 friedliche Menschen. Natürlich will man auch die AfD treffen, von deren Untergruppen man jetzt einige vom Verfassungsschutz beobachten lässt.
Über diese Fälschung der ARD berichtet sogar der Focus, der selbst zu den Dreckschleudern zählt. Freilich ist der Kommentator Klaus Kelle dort eine Ausnahmeerscheinung - und das auch in seiner Partei, der CDU.

* Am Montag fand in unmittelbarer Nähe des Platzes, wo Daniel Hillig von Asylanten ermordet wurde, ein Punkrock-Konzert "gegen Rassismus" statt. Ganz schön makaber! Bundespräsident Walter Steinmeier bewarb dieses Fest "WIR SIND MEHR" auf seiner Facebook-Seite; die Namen der Bands sind dort aufgeführt, darunter auch  "Feine Sahne Fischfilet", die in Texten zu Gewalt gegen Polizisten aufrief und vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Weiter auch K.I.Z. - diese Gruppe schrie auf dem Konzert folgenden Text:

"Ich mach Mousse aus deiner Fresse
Boom verrecke
Wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke
Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei'n Nackenklatschern
Meine Hausaufgaben mussten irgendwelche deutschen Spasten machen
Gee Futuristic ich krieg Durchfall von die Bässe
Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
Bullen hör'n mein Handy ab (spricht er jetzt von Koks)
Ich habe fünfzig Wörter für Schnee, wie Eskimos
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
Für meine Taten werd ich wiedergebor'n als Regenwurm
Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei'm Urin und entspann dich
Zwei Huren in jedem Arm mit Trisomie einundzwanzig"

Während die Medien aufheulen, wenn auf einer "rechten" Demonstration mal ein allzufrecher Journalist geschubst wird, darf eine linksextreme Band, von Steinmeier beworben, brüllen: "Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse". Der Text ist auf dem Facebook-Video zu hören; man sieht auch, wie zehntausende junge Deutsche zu diesem grässlichen Text in Ekstase mithüpfen - da wird einem Angst um Deutschlands Zukunft. Doch letztlich sind die jungen Leute nicht der Anfang der Unglückskette, sie sind so von den Politikern, Medien, den 68ern in Lehrkörpern von Schulen und Universitäten, von linken Predigern in den Kirchen  usw. verführt, verblendet, demoralisiert.
 

Wann endlich wacht der Michel auf und beendet die Schau? Es hindert ihn bislang noch die durch den relativen Wohlstand verursachte Trägheit und vor allem die mangelnde Information. Um diese Information von ihm abzuhalten, um ihn zu desorientieren, arbeitet eine ganze Armee von TV- und Presseleuten.
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Siehe auch die Neue Züricher Zeitung zu Steinmeiers Unterstützung der linksradikalen Bands und ihres Chemnitzer Auftrittes.

3. September 2018
Die Kurdin Leyla Bilge an der Seite der Chemnitzer

    Die kurdische Frauenrechtlerin Leyla Bilge nahm am 27. August 2018 in Chemnitz am Protestmarsch "Es reicht!" gegen den Asylantenmord an Daniel Hillig teil. Sie nimmt in einem Video Stellung zur angeblichen Pogromstimmung unter den ca. 8.000 Demonstranten gegen Ausländer, die die Wahrheitsmedien dort und in Chemnitz überhaupt erblicken. Sie sagt:

"Was die Presse daraus gemacht hat, ist einfach Wahnsinn. Ich und andere Frauen waren mitten drin. Natürlich gab es hie und da "Ausländer raus"-Rufe. Die Mehrheit der Demonstranten schrie aber: "Kriminelle Ausländer raus". (...) Dafür stehen wir alle. Und die Gewalt ging nicht von der rechten Seite aus, die Gewalt ging wie immer von der linken Seite aus. Sie schmissen mit Wasserflaschen (...) Und so wurde die rechte Seite natürlich angeheizt und wehrte sich."

    Eine Fraue im "rechten" Protestmarsch wurde durch eine Bierflasche schwer verletzt. Dann kommt Bilge auf einen ganz wichtigen Punkt. Sie befürchtet, dass "der Hass auf Migranten steigt". Der Hass bei den Deutschen könnte steigen,

"weil ihre Töchter und Frauen vergewaltigt werden, nein, auch ihre Männer, die eben halt diese beschützen wollen, ermordet werden. Natürlich steigt der Hass auf Andersaussehende, wenn die Gewalt, wenn die Mordrate durch Andersaussehende hier in Deutschland immer mehr und mehr steigt. Das ist ein ganz normales Phänomen und deshalb darf man nicht diesen Menschen die Schuld geben, die immer mehr Wut auf Andersaussehende, auf Migranten bekommen, man muss der Politik die Schuld geben. Und auch hier mein Apell an die Deutschen: Lasst eure Wut nicht an Andersaussehenden aus, sondern an der Politik, denn sie sind diejenigen, die es soweit getrieben haben, sie sind diejenigen, die genau das wollen, dass ihr auf Andersaussehende losgeht, dass ihr Hass auf diese verspürt und wenn es bei euch dann durchschlägt, dann haben sie gewonnen. Und das dürfen wir nicht zulassen. Und deswegen gehe ich auch immer wieder geschlossen mit euch auf die Straße, um zu zeigen, dass ich auf eurer Seite bin und dass ich euch verstehe und dass ich das in meinem Land auch nicht dulden würde, so wie es andere Menschen in ihren Ländern auch nicht dulden würden. Wer käme denn darauf, in Marokko, in Syrien, im Irak, in Kurdistan ein Mädchen zu vergewaltigen, abzuschlachten und hinterher in einen Bach zu schmeißen? (...) Keiner würde in diesen Ländern davonkommen. Die Menge würde toben. Die Menschen in diesen Ländern würden nicht nur toben, sie würden den Peiniger aufhängen, um zu zeigen, dass man das in ihrem Land nicht machen kann. Und deshalb kann ich hier nur appellieren, lasst eure Wut auf der Straße aus, aber nicht auf Menschen, die nichts dafür können, lasst eure Wut an den Politikern aus, denn sie sind dafür verantwortlich. Es wird Zeit, dass diese Politik endlich zurücktritt, es wird Zeit, dass die Bundesregierung zurücktritt und endlich Verantwortung für ihr Handeln trägt (...)."

Diesen Worten von Leyla Bilge schließe ich mich vorbehaltlos an.

Beachten Sie auch das Video mit Feroz Khan, einem Pakistaner, der an der AfD-Pegida-Demonstration am 1. August in Chemnitz teilnahm.

2. September 2018
Staat unterdrückt Demo in Chemnitz - Hand in Hand mit Antifa

    In Chemnitz versammelten sich gestern auf Initiative von AfD und Pegida über 10.000 Menschen zu einem Trauermarsch; Anlass war der Mord am Schreiner Daniel Hillig vorletzte Woche, der aus einer größeren Gruppe von "Schutzsuchenden" heraus verübt wurde; ein tatverdächtiger Syrer und ein Iraker sind in Haft. Die Gruppe verletzte auch zwei weitere Männer schwer.
    Nach der unsäglichen Medienhetze die ganze Woche über gegen die "rechten" Chemnitzer und Sachsen hat der Staat gestern diesen Marsch sabotiert. Zuerst hat die Polizei mit angeblichen Kontrollen der Ordnungskräfte die Demo sehr lange aufgehalten. Wasserwerfer wurden gegen die AfD in Stellung gebracht. Dann wurde der Antifa erlaubt, den Demonstrationszug zu stoppen - die Polizei räumte die Blockade trotz vorhandener Wasserwerfer nicht - und obwohl Bundespolizei vor Ort war. Selbst Innenminister Thomas Strobl aus Baden-Württemberg hatte - medial groß aufgeblasen - hundert Mann geschickt. Aber die massiven Polizeikräfte waren offenbar zum Einsatz gegen die "Rechten" bestimmt, nicht gegen die Antifa. Die Krönung war dann, dass die Demo wegen Überschreitung der angemeldeten Zeit abgebrochen werden musste. Dass das gespielte Versagen der Polizei nicht von oben angeordnet sein könnte, ist schwer vorstellbar. Man erhoffte sich wohl, dass die 10.000 "Rechten" ausrasten und die Bilder liefern, auf die Medien und Politik gierig warten.
    Als Kontrastprogramm des Staates ist morgen ein Punk-Rockkonzert mehrerer linksextremer Bänds geplant, darunter die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe "Feine Sahne Fischfilet", in deren Stücken Sätze wie "Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck!" oder "Die Bullenhelme, sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein" vorkommen. Das Konzert wird irrerweise von Bundespräsident Steinmeier auf dessen Facebookseite beworben und findet in der Chemnitzer Innenstadt statt, wo das Blut von Daniel Hillig und seiner beiden verletzten Freunde floss. Steimeier macht offenbar auch im höchstens Staatsamt noch kleinliche SPD-Politik.

1. September 2018
Geheimnisverrat in Chemnitz und am Kaiserstuhl

    Daniel Zabel, Justizvollzugsbeamter, hat unerlaubt den Haftbefehl gegen Yousif Ibrahim Abdullah in Chemnitz fotografiert und weitergereicht. Das ist einer der beiden arabischen "Schutzsuchenden", die dringend verdächtig sind, den Schreiner Daniel Hillig mit einem Messer ermordet und zwei weitere schwer verletzt zu haben. Durch seinen unerlaubten Schritt wollte Zabel - nach einer grässlichen Medienhetze gegen die empörte Bevölkerung von Chemnitz - ein Bisschen Aufmerksamkeit auf die Täter lenken, die im Haftbefehl beschrieben und die der Auslöser des Protests sind. Wie inzwischen den Medien zu entnehmen ist, ist laut Haftbefehl Yousif Ibrahim Abdullah ein geduldeter Asylbewerber. Er ist mehrfach vorbestraft, steht unter Bewährung (und hätte längst abgeschoben werden müssen). Die beide inhaftierten Tatverdächtigen hätten "ohne rechtfertigenden Grund" zugestochen, soll im Haftbefehl stehen.
    Dem Beamten Daniel Zabel wirft man jetzt Geheimnisverrat vor. Einen ähnlichen Fall gab es auch in der Anti-AKW-Bewegung 1975 um Wyhl am Kaiserstuhl. Die zweite polizeiliche Räumung des von AKW-Gegnern besetzten Baugeländes stand damals kurz bevor. Der Polizeihauptkommissar, der den Einsatz leiten sollte, verriet den Plan aber bewusst einem Pfarrer und dieser dem evangelischen Landesbischof von Baden. Der Bischof telefonierte mit Ministerpräsident Hans Filbinger und brachte ihn dazu, die Räumung abzusetzen. So kolportiert es die Badische Zeitung vom 10. Dezember 2001 und nennt über 26 Jahre nach dem Ereignis erstmals auch öffentlich den Namen des "Verräters": Hans Weide. Doch schon vor diesem Datum wurde Weide von den Eingeweihten der Anti-AKW- und grünen Bewegung als Held verehrt, der seinen Gewissen gefolgt war und nicht einem "verbrecherischen" Befehl. Weide passierte unter dem als "Nazi-Blutrichter" verschrienen Ministerpräsidenten Filbinger 1975 übrigens eine Strafversetzung und eine Beförderungssperre - mehr nicht.
    Auch Daniel Zabel folgte seinem Gewissen, als er den Haftbefehl weitergab. Er erklärte sein Handeln danach der Öffentlichkeit. Er wurde durch das Justizministerium bereits vom Dienst suspendiert. Er wird einmal zu den Helden in Deutschland gezählt werden. Die unzähligen Beamten, Bürgermeister, Lehrer, Pfarrer, Journalisten und Politiker, die die illegale Masseneinwanderung Merkels stützen und möglich machen, nicht.

28. August 2018
Messermord in Chemnitz

    Die Folgen der Politik der Masseneinwanderung laufen seit Langem aus dem Ruder, aber inzwischen häufen sich die Übergriffe der jungen, meist muslimischen Männer so, dass die Spitze des Eisbergs nicht mehr zu übersehen und zu verschweigen ist. So ist der Mord eines somalischen "Schutzsuchenden" an einem Arzt mitten in dessen belebter Praxis in Offenburg überregional bekannt geworden, obwohl der Staatssender ARD es verschwieg. Die Reaktionen der anderen staatsnahen Medien waren aber nicht Nachdenklichkeit und Innehalten, sondern "weiter so immer drauf auf die erwachende Bevölkerung", die zu "Rechten" erklärt wurde - und das sind ja, anders als die Linken, die Bösen. Die unsägliche Reaktion der Badischen Zeitung hatte ich am 21. 8. 2018 beschrieben, siehe weiter unten, oder hier).
    In den anderthalb Wochen seit dem Mord in Offenburg gab es landauf, landab weitere Belästigungen, Vergewaltigungen, Messerangriffe und und und durch Asylbewerber, die bei Kritikern inzwischen "Goldstücke" genannt werden - in Anlehnung an ein Diktum von Martin Schulz. Diese drangen aber nicht an den schlafenden Michel durch, wurden nur in regionalen Blättern erwähnt. Dann in Chemnitz "Rechte Krawalle", "BERLIN SPRICHT VON HETZJAGD - In Chemnitz kommt es nach einem Tötungsdelikt zu Übergriffen auf Ausländer und Protesten" - so schlägt es einem vom Titelblatt der heutigen Badischen Zeitung entgegen. Der erfahrene Zeitungsleser weiß, dass er jetzt im Fließtext nach dem Kern der Sache suchen muss. In der Mitte des Artikels, nach längerem Lesen, findet er dann, dass es einen "tödlichen Zusammenstoß" am Rande des Stadtfests gegeben hat, gegen die "mutmaßliche Täter", ein 22-jähriger Iraker und ein 23-jähriger Syrer, sei Haftbefehl ergangen. Der Leser muss sich noch bis in die dritte Spalte durcharbeiten, bis er erfährt: "Dabei wurde ein 35-jähriger Deutscher von Messerstichen getötet. Zwei 33 und 38 Jahre alte Deutsche sollen schwer verletzt worden sein." (Dem Leser wird, falls er mitdenkt, hier auffallen, dass keine Ausländer verletzt sind.)
    Gegen Schluss des Artikels wird kolportiert, dass von 800 Teilnehmern der Demo am Sonntag "50 Gewaltbereite" gewesen seien und drei Anzeigen zu "Angriffen auf Ausländer" vorlägen. Ronny Gert Bürckholdt schreibt im "Tagesspiegel", ebenfalls auf Seite 1 der BZ: "Da hat offensichtlich nicht viel gefehlt am Sonntag bis zur Selbstjustiz." Er suggeriert hier, dass die Menge kurz vor dem Lynchen war. Die Zahl der durchweg friedlichen Demonstranten vom Montag, die 8 - 10.000 erreichte, wird im Artikel auf 2.500 heruntergeschrieben. Der Regierungssprecher Steffen Seibert spräche von "Zusammenrottungen", "Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens" und dem Versuch, "auf den Straßen Hass zu verbreiten".
    In diesem Tenor geht es auch weiter in den drei Artikeln auf Seite 2 des Blattes. "ALSO MARSCHIEREN SIE LOS - Nach einer Messerstecherei in Chemnitz kennt die Propaganda im Internet kein Halten - und durch die Straßen hallen rechte Parolen" - das ist die Überschrift des Hauptartikels. Das Strickmuster der BZ-Propaganda hier und in anderen Fällen ist: Die Morde und anderen Übergriffe seitens "Schutzsuchender", die nicht mehr verschwiegen werden können, mit einer Gleichgültigkeit aufzunehmen, wie man (leider) Toten und Verletzte bei Verkehrsunfällen aufnimmt, die sich weit weg und mit unbekannten Personen abspielen. Man nimmt es als Schicksal hin. Die Proteste aus der Bevölkerung an Morden durch sogenannte "Flüchtlinge" dagegen, wie in Offenburg und Chemnitz, werden als höchst bedrohlich, als "HETZJAGD" oder ähnlich überschrieben und angebliche oder wirkliche unblutige Vorkommnisse durch winzige Minderheiten am Rande hochgepuscht. Die Medien versuchen mit ihrer Propaganda verzweifelt, von der Masseneinwanderung und ihren Folgen abzulenken und die Empörung des Lesers auf die Kritiker derselben, die "Rechten", zu lenken, wobei man neune gerade sein lässt.
    Einen realistischen Bericht über die Demonstrationen in Chemnitz liefert die DDR-Bürgerrechtlerin und das langjährige CDU-Mitglied Vera Lengsfeld hier.

24. Aügüscht 2018
Herrgolanum

    S Flueche isch afange arg üs dr Modi kumme. Friähjer hän bsunders Männer e Fluech üsgstoße, wänn s Ross hochgange isch, wänn e Arbet misslunge isch, wänn e Grueg broche isch, wänn dr Fejnd e Vortl bikumme het. No het mer mit Gott ghaderet, aber mit Gott rumgosche isch jo e Sind, des weißt doch jede, un so het mers verdeckt. Eine vu dr schlimmschte Fliäch isch Gott-verdamm-mi, do duet mer sich sälber vernichte drmit; wär will des scho? So het mer des halt eso verdrillt, ass es nimmi dittlig gsii isch: Gopferdeckel oder Gopferdaschi oder eifach nur verdaschi. Ebefalls verdrillt sin anderi Fliäch wore: Herrgott-Sakramänt isch Herrgottsack oder Sack-Zimänt wore, Kruzifix isch Gruzisack oder fixi-nai wore. Hinter Himmel-Arsch-un-Zwirn wird aü ebis stäcke, des sait mer, het mer gsait, wänn ebis e Wändung gnumme het, wu mer nicht verwartet un welle hat. Villicht het mer do numme welle Himmelherrgottsack vermeide, was jo no dittliger isch. Nun-di-Dijee isch vu vornerii verschlisslet gsii, aü des het mer in dr Wuet gsait, s isch üs em franzesische Nom de Dieu kumme (Namme vu Gott). Herrgolanum, do stäckt Herrgott drin, s soll mit dr Ändung "-um" glinge wiä Latiinisch, wiä d alt kirchlig Sproch.
    Un wurum isch des Flueche üs dr Modi kumme? He nu, s Arbetsumfäld het sich arg gwandlet; d Büüre sin afange Chemiker, Öko- un Agrarwisseschaftler un griäge e Deil vu ihrere Üsbildig nimmi vu dr Vättere, aber vu Schuele un Hochschuele. Viel Schaffe in Diänschtleischtungsberuef. Wämmer eberem ebis verkaüfe will un dr will nit glii, no bassts halt nit, wämmer em Gruzi-Dirge sait, nit emol nit, wänn dr Kund e Tirk isch. D Lit glaübe aü nimmi so an Gott, vu däm här isch er aü eweng üs dr aldäglige Sproch un üs dr Unmuetsäißerunge verschwunde. Un s brücht sich hit aü niäme meh sälber verflueche. Des macht dr Staat, d Mediä, d Universitäte, d Schule, d Kirche bigoscht alli Dag, wänn si d ditsch Schuld uf dr ditsch Michel iihämmere.
    Mer het friähjer - des mueß mer fir d Ehrerettung sage - aber aü alli Ritt dr Namme vu Gott positiv gnännt. Vergälts Gott isch e Dankesformel gsii, e-Gotts-Nä oder, wenniger abgschliffe, in-Gotts-Namme, het mer gsait, wämmer sich iberrede lo un in ebis zuegstimmt het. Gott-se-Dank gits alliwiil no Glägeheite, z danke un positiv z dänke un do ka mer aü hit no Gott nänne.

Worterklärungen: afange [Betonung auf -fang-] - inzwischen; Vortl - Vorteil; rumgosche - herumschnauzen; verdrillt - verdreht; dittlig - deutlich; Zimänt - Zement; Vättere - Väter; wämmer - wenn man; eberem- jemandem; ebis - etwas; glii - gleich, sofort; niäme - niemand; bigoscht - bei Gott; alli Ritt - immer wieder

21. August 2018
Mord in Offenburg - die Badische Zeitung schlägt zu
 
    Die Montagsausgabe der Badische Zeitung (20. 8. 18) brachte einen "Bericht" über eine Trauerkundgebung in Offenburg anlässlich des Mordes in einer dortigen Arztpraxis. Sie wurde aus den Reihen der AfD heraus organisiert. Ein somalischer "Schutzsuchender" hatte seinen Arzt erstochen und eine Angestellte verletzt. Der Artikel ist ein demagogisches Pamphlet. Ich will das begründen und beziehe mich auf die Version in der Druckausgabe:
    D
er Schreiber, Michael Sauer, kolportiert, dass laut Polizei "bis zu 300 Menschen Teilnehmer" auf der Kundgebung waren. Unter diesen 300 gelang es ihm anscheinend, zwei junge Männer herauszufinden, die "von der Partei national orientierter Schweizer" seien, das sei "so etwas wie die NPD in Deutschland". Neben diesen beiden werden zwei weitere Teilnehmer vorgestellt, ein Pfälzer, der seinen Namen nicht nennen wolle, sich aber als Demonstrationstourist vorstellt und einer, der der Badischen Zeitung angeblich sagt, die Teilnehmer seien kein Nazis. Dann zitiert ihn das Blatt mit einer Aussage, die ihn halt doch in die Nazizeit katapultiert: "Ich bin ein guter Deutscher. So wie wir vor 80 Jahren auch gute Deutsche waren." Nach meiner Rechnung bezieht sich dieser "ältere Mann" auf das Jahr 1938.
   
Ob diese Menschen existieren und so ausgesagt haben, kann niemand überprüfen, man muss es glauben oder sein lassen. Sicher ist nur: Das Blatt will sie uns als typisch für die "300 Teilnehmer" hinstellen (nicht einmal die Zahl ist sicher, es können an die 400 gewesen sein).
    Der einzige Teilnehmer der Kundgebung, der namentlich zitiert wird, ist Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter, "ein Hauptorganisator der Demonstration". Ihm wird unterstellt, er habe zwei BZ-Reportern gesagt: "Der ermordete Arzt ist mir egal. Der eine Mensch ist mir nicht wichtig. Mir geht es darum, dass in dem Land etwas schiefläuft." Räpple hat diese Unterstellung schon am Abend des Kundgebungstags zurückgewiesen, als eine online-Version des Pamphlets erschien und erklärt: "Richtig ist, dass ich sinngemäß gesagt habe. 'Es ist egal, wer getötet wurde, Mensch ist Mensch.' Natürlich ist mir der Tod des Arztes nicht egal. Deshalb hatte ich heute eine Demo organisiert und eine Schweigeminute für ihn eingelegt."
    Nachdem das Blatt also als "normale" Teilnehmer wirkliche oder erfundene oder teilerfundene Deppen und Halbnazis vorstellte, musste es, um ausgewogen zu erscheinen, auch einen mit weißem Kragen und Eloquenz aufbieten - und macht ihn nieder, indem es ihm Gleichgültigkeit, beinahe Skrupellosigkeit unterschiebt.
    Schließlich wendet sich der Schreiberling der Gegendemonstration zu, die "ähnlich groß" wie die Kundgebung gewesen sein soll. Das Luftbild, das die BZ in der online-Version des Artikels veröffentlichte, zeigt aber, dass die Gegendemo ein gutes Drittel kleiner war als die Kundgebung der AfD. Die beiden Seiten sind wegen des polizeilich durchgesetzen Abstands leicht zu unterscheiden.
Nun dürfen drei namentlich genannte Gegendemonstranten sprechen - und zwar zur Sache. Nicht, in welcher Partei sie sind, nicht, wie oft und wo sie demonstrieren, nein, wie sie zum ermordeten Arzt standen, wie er ihnen geistig nahestand und wie sie die Kundgebung der AfD finden. Sie dürfen über ihre "edlen" Motive sprechen.
    Dann beschreibt Michael Sauer "Lautstärke und Aggressivität" der Kundgebung, diese "verunsichert offenbar die Gegendemonstration, die sich allmählich auflöst". Hier wird ein Szenario suggeriert, das sich in Südbaden oft abspielte, aber mit vertauschten Rollen: Antifa-Bündnisse haben oft mit großer Übermacht kleine Kundgebungen von unbequemen Kräften wie AfD, Pegidas, Piusbrüdern und anderen eingekesselt, niedergebrüllt, versucht, zum Aufgeben zu zwingen.
    Den Eindruck einer solchen Taktik auf Seiten der AfD-Kundgebung versucht der Schreiberling weiter zu erzeugen, wenn er angibt: "Jemand stimmt den Hippie-Klassiker 'We shall overcome' an, ruhig singen die Gegendemonstranten mit - bis die AfD-Anhänger lautstark kontern mit der deutschen Nationalhymne."
    Die Realität war anders: Am Schluss der von der AfD initiierten Kundgebung wurde eine Schweigeminute für den ermordeten Arzt Dr. Joachim Tüncher eingelegt. Was dann passierte, beschreibt das Schwäbische Tagblatt online so: "Gegen 15.30 Uhr beendete die AfD ihre Kundgebung mit dem Deutschland-Lied. Die Rassismus-Gegner hielten mit dem Protestlied 'We shall overcome' dagegen." Beim Tagblatt kontern die Gegendemonstranten.
    Der Bericht von tagbatt .de ergreift zwar ebenfalls deutlich und polemisch die Partei der sogenannten "Rassismus-Gegner", des linken Bündnisses, ist insgesamt aber deutlich sachlicher als das Pamphlet der Badischen Zeitung.
    Die journalistische Qualität, die der Schreiberling der Badischen Zeitung hier an den Tag legt, erinnert an den Stürmer. Man muss kein Freund der AfD sein, um das zu erkennen. Es gehört nicht viel Scharfsinn dazu, diese Einseitigkeit, dieses Verbiegen zu erkennen und wer Parteizeitungen aus dem Dritten Reich im Original gelesen hat, dem springen die Parallelen sowieso ins Auge.

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Mehr zum Journalismus der Badische Zeitung siehe hier:

Politische Kampagnen der Badischen Zeitung und anderer Medien

18. August 2018
Mord an Offenburger Arzt: Widerstand wächst

    In Süd- und Mittelbaden herrscht, wie in den meisten Gegenden Westdeutschlands, eine Friedhofsruhe - erzwungen durch die Hetze der Medien und die Gewalt der Antifa. Ein wachsender Teil der Bevölkerung wacht aber auf und bekundet seinen Widerstand in dieser oder jener Weise.

* Nach Vergewaltigung und Mord an Carolin Gruber in Endingen am 6. 11. 2016 gab es Gedenkgottesdienste in Oberrotweil und Endingen, beide Male mit überfüllten Gotteshäusern. Viele ahnten, was später zur Gewissheit wurde: der Mörder war ein Ausländer.
* Als bekannt wurde, dass als Vergewaltiger und Mörder von Maria Ladenburger ein afghanischer "Schutzsuchender" dringend tatverdächtig ist, riefen Bürger aus AfD und ihrem Umfeld am 4. 12. 2016 zu einer Mahnwache auf dem Freiburger Münsterplatz auf. Es kamen fast 30 Menschen; sie wurden von einem Antifa-Bündnis, in dem auch Vertreter von Altparteien mitmachten, niedergebrüllt - es war eine zehnfache Übermacht.
* Am 28. 7. 2017 wurden Anne und Noah Metzger in Teningen von ihrem algerischen Lebensgefährten bzw. Vater bestialisch erstochen. Auf der Straße formierte sich kein Protest; es gab aber einen gut besuchten Gedenkgottesdienst.
* Am 16. 8. 2018 erstach ein somalischer "Schutzsuchender" in Offenburg seinen Arzt mitten in der Praxis. Ein AfD-Landtagsabgeordneter aus dem Badischen rief für heute zu einer Kundgebung vor dem Offenburger Rathaus auf. Die Badische Zeitung versuchte im Vorfeld, diese Kundgebung mieszumachen und schrieb: "Das Bündnis aus Parteien und Gewerkschaften erinnert daran, dass schon im Mai 25 Teilnehmer der AfD Ortenau mit ihrer 'Kandel-Propaganda' allein auf dem Marktplatz gestanden hätten, eingekesselt von 250 Gegendemonstranten. 'Überlassen wir den Rechten auch diesmal nicht die Deutungshoheit – überlassen wir ihnen nicht unsere Stadt', ruft das Bündnis zur Teilnahme auf."
    Die Hoffnung von BZ und Bündnis ging nicht auf: Es kamen an die 400 Bürger zur Mahnwache und damit ebensoviel oder mehr als zur Gegendemo der Merkelgarden.
    Auf der Kundgebung wurde die Politik der Regierung angeprangert, durch deren Masseneinwanderung solche Verbrechen nun erheblich häufiger wurden. Stefan Räpple (MdL) forderte u.a. die Sicherung und Kontrolle der Grenzen und die sofortige Abschiebung der unberechtigten Asylanten (das ist die Mehrheit) sowie die Rückführung der zeitweise Geschützten, sobald es die Lage erlaubt. Er forderte auch die Abschaffung der Abschiebehindernisse, mit denen Anwälte den Staat austricksen. Zum Schluss gab es eine Schweigeminute für den ermordeten Arzt Dr. Joachim Tüncher.

    Der Widerstand läuft auch auf der Straße an, er muss noch erheblich steigen.

15. August 2018
Überwachungskameras im Münster

    Im Freiburger Münster sind jetzt 10 Überwachungskameras zusätzlich zu den vorhanden Anlagen für Fernsehübertragungen installiert worden. Tja, das ist die typische Lösung, wie sie auch in den säkularen Bereichen des Merkelstaats angewandt wird. Erst lässt man fast zwei Millionen "Schutzsuchende", meist junge muslimische und afrikanische Männer, herein. Es kommen immer noch welche per Familiennachzug und illegalem Grenzübertritt. Dann artet Kriminalität und Terrorismus aus und man überwacht Straßenbahnen, Plätze usw. mit Kameras, Schwimmbäder durch Security. Volksfeste werden durch Merkelsteine gesichert, Rucksäcke harmloser Bürger durchsucht und und und.
   Und die Kirchen? Diese begrüßen die Masseneinwanderung, läuten einerseits "Glocken gegen Rechts", der Kölner Dom schaltet das Licht auf dem Vorplatz aus, um die PEGIDA zu behindern, die sich dort versammelt, Kardinal Marx spricht sich gegen die AfD aus, das Bistum Berlin einschließlich Caritasverband rufen zu Protesten gegen eine AfD-Demonstration auf und und und. Andererseits wird in im französischen Saint-Étienne-du-Rouvray von Islamisten einem Priester die Gurgel durchgeschnitten, in islamischen Ländern müssen Christen dutzendeweise als Märtyrer sterben und selbst im ruhigen, beschaulichen Freiburg stört die AfD Gottesdienste, äh, nein, Schreibfehler: treten "Aktivisten" [verharmlosender Ausdruck für Linkesextreme] auf, "wie etwa bei einer Bischofsmesse im vergangenen Jahr. Damals reagierte der Organist spontan und spielte los, als diese vom Altar aus Botschaften verbreiten wollen". Vom Diebstahl und Vandalismus gegen alles, was nicht hieb- und nagelfest ist, nicht zu sprechen. Wann gehen die Kirchenfunktionäre endlich in sich?

13. August 2018
Schutzsuchende Irre als Wahlhelfer

    Ich frage mich oft, was noch passieren muss, bis die Masse der Wähler auf die Masseneinwanderung und ihren Folgen angemessen reagiert. Bei den Bundestagswahlen 2017 wählten etwa in Unna im Ruhrgebiet fast 90% der Wähler Parteien, die die Masseneinwanderung befürworten. Nehmen wir mal an, aus dem örtlichen BMW-Haus hat einer, vielleicht auch keiner, AfD gewählt, die anderen SPD usw. oder gar nichts. Wie sich wohl diesbezüglich der Kleinkrieg eines Asylbewerbers gegen ihr Autohaus auswirken wird? Folgendes ist vorgefallen:
* Am 31. Juli demolierte der junge Afrikaner einen Dienst-Volvo der NRW-Stadt Fröndenberg (siehe Video). Er wurde dann von der Polizei mitgenommen, seine Personalien vorläufig festgestellt und unverzüglich wieder auf freien Fuß entlassen.
* Am Mittwoch, 1. August, wurde der Schutzsuchende erstmals im Autohaus vorstellig und wollte eine Nobelkarosse jenseits der 50.000-€-Grenze kaufen. Donnerstag dasselbe, am Freitag hatte er sogar Geld dabei - Spielgeld (!). Da das Geschäft wieder nicht zustande kommt, tritt er jetzt auf einen Gebrauchtwagen ein und wird von der Polizei kurz festgenommen. Noch am selben Tag sucht er eine andere Filiale heim und bekommt von der Polizei wieder einen Platzverweis. Kaum ist die Polizei weg, spricht er wieder am Autohaus vor, aber dieses Mal redet er Tacheles:

>>Der Afrikaner "reißt einen schweren Sperrpfosten aus Metall heraus, die auf dem Grundstück gegenüber stehen und stürmt damit bewaffnet auf vier Mitarbeiter los, die gerade das Gebäude verlassen. Die Mitarbeiter sehen die herannahende Gefahr, flüchten vor dem rasenden Angreifer durch den Seiteneingang, einer hält die Tür zu. Mehrmals schmettert der Asylbewerber  den Pfosten wie einen Rammbock vor seine vermeintlichen Opfer. Das Sicherheitsglas der Scheibe hält der Tötungs-Attacke stand. Für Markus Grüner besteht kein Zweifel daran, was hätte passieren können, falls die Scheibe zerbrochen wäre: „Er hätte sie töten können.“
    Die Polizei kommt ein weiteres Mal und nimmt den „schon sattsam bekannten Kunden“ wieder mit.  "Mir war klar: Samstagmorgen um 8 Uhr ist er wieder raus", sagt der Autohauschef. Er organisiert sicherheitshalber für die nächsten Tage einen Wachdienst. Tatsächlich steht "der Stamm-Kunde" auch am Samstag wieder pünktlich bei Procar vor der Tür.
    Diesmal nimmt ihn die Polizei nicht nur vorläufig mit. Der 23-Jährige, der 'offenbar doch eine gewisse Gefahr für die öffentliche Sicherheit' darstellt, wird in die LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck eingewiesen.<<

    Wer nun glaubt, das wäre das Ende, kennt die das deutsche Absurdistan nur schlecht, denn eine knappe Woche später,

>>am Freitagmorgen war er dann wieder da, und "wollte Auto kaufen". Wieder fährt die Polizei zur Hansastraße. Mit zehn Polizisten wird die afrikanische Wirtschaftswunder-Fachkraft in Schach gehalten, bevor er in Handschellen abgeführt wird. Grüners letzte Information am Freitag war: Ab 19 Uhr wird der Afrikaner wieder auf freiem Fuß sein!
    Unverständlich für den Autohauschef und alle Deutschen, die sich noch nicht wie Schlachtschafe der totalen Zerstörungswut des Merkel-Regimes am eigenen Volk ergeben haben:  "Ein Mensch, der mit einem schweren Poller auf die Mitarbeiter losgeht, sie körperlich bedroht, dass so jemand weiter frei herumlaufen kann – das ist für mich unbegreiflich."<<

    Nun, in Deutschland sind die Grenzen offen und dazu passt auch, dass im Land selbst schutzsuchende irre Gewalttäter frei herumlaufen.

    Wie werden die BMW-Verkäufer in Unna bei der nächsten Wahl stimmen? Ich vermute mal, einige werden Protest wählen - AfD. Die meisten Deutschen warten, bis es sie persönlich erwischt. Manche wachen selbst dann nicht aus der Trance auf.
Quelle

11. August 2018
Lebenstüchtig durch Sommerhitze

    Neulich am Rand einer Beerdigung - es war sehr heiß - sprach ich gezwungenermaßen mit einem grünen SPDler; er brachte innerhalb von fünf Minuten zwei Mal den Klimawandel ins Gespräch. Ich höre ja nie Radio außer bei der Autofahrt; gestern berichtete der SWR über "Klimaschulen", wo die Schüler in einer klimabewußten Umgebung aufwachsen sollen, heute brachte der Deutschlandfunk ein Gequassel, in dem es ebenfalls darum ging, wie den Schülern der Klimawandel nahegebracht werden kann. Von der Badischen Zeitung möchte ich gar nicht sprechen, dort werden täglich mehrfach Ängste vor dem Klimawandel geschürt. Gefühlt 98% der Journalisten sind auf diesem Trip. Anders die Wissenschaftler: Nach einer Auswertung von etwa 1000 Arbeiten zum Klimawandel durch Benny Peiser an der Universität Liverpool glauben nur knapp 29 % der Wissenschaftler, dass der Mensch das Klima negativ beeinflusst. Ähnliches ermittelte der Meinungsforscher Hans Matthias Kepplinger (Uni Mainz).
    Zugegeben: Das Klima wandelt sich schon und das seit Jahrmillionen und Jahrtausenden, aber nicht nennenswert durch den Menschen. Über 60 Jahre überblicke ich aus eigenem Erleben - das sind natürlich Eindrücke und keine Beweise. Was haben wir als Kinder uns nicht geärgert, wenn es zwei, drei Zentimeter schneite, wir den Schlitten hervorholten und der Schnee schon wieder geschmolzen war, noch ehe wir an einem der abschüssigen Wege waren, wo wir runter fahren wollten! Und es im ganzen Winter nicht besser wurde. Strenge Winter gab es selten. Im Sommer wurden am Kaiserstuhl ab und zu Temperaturen über 40 Grad erreicht; wir Kinder jammerten nicht, sondern tollten unbeschwert im Schwimmbad herum; es gab freilich Kameraden, die mit den Eltern ins Feld und schaffen mussten - sie haben es überlebt und zählten später zu den am meisten Lebenstüchtigen.

9. August 2018
Bayrische Mogelpackung

    Im Juli kündigte Innenminister Seehofer, von gewaltigem medialem Theaterdonner begleitet, an, Asylanten aus sicheren Drittländern wie Österreich an der Grenze zurückzuweisen (eine Selbstverständlichkeit, die ja auch Absatz 16a des Grundgesetzes bestimmt). Der Hintergrund der Aktivitäten Seehofers ist, dass die bayrischen Wähler (und nicht nur die) die Aufnahmefähigkeit Deutschlands überschritten sehen, sie wollen keine weitere Zuwanderung. Kaum ein Kommentator übersah, dass dieser Donner den bayrischen Wahlkampf einleitete. Merkel aber gab sich entsetzt; ein Bruch der Regierungskoalition schien zu drohen. Die Kanzlerin konnte den bayrischen Papiertiger nur besänftigen und vor einseitigen Zurückweisungen abbringen, indem sie versprach, Abkommen mit Ländern auszuhandeln, nach denen die Asylanten, die dort schon Asyl beantragt hatten, schön ordentlich zurückgenommen werden.
    So ein Abkommen ist jetzt mit Spanien erreicht, ausgehandelt von Seehofers Innenministerium selbst. Ein freudiges Ereignis: Der Elefant hat eine Maus geboren:

* Rückgenommen werden illegale Grenzübertreter, die in Spanien Asylantrag gestellt haben. Wer aber in Spanien Asyl beantragt, muss verrückt oder von den Schleppern, den Anwälten, den vorher schon eingewanderten Landsleuten ganz schlecht informiert sein. Richtig ist, sich nach Deutschland durchwinken zu lassen und hier erst Asyl zu beantragen.
* Die Verwaltungsvereinbarung betrifft nur Einreisende, die an der bayrischen Grenze festgenommen werden - es werden im Freistaat vier Übergänge überwacht. Das bedeutet: Der Einwanderer muss die Schnapsidee haben, auf dem Weg ins gelobte Land, nach Germoney, über Frankreich, die Schweiz oder Italien nach Österreich zu reisen - anders kann man Bayern von Spanien aus nicht erreichen - und dann einen überwachten Übergang nehmen. Der kurze Weg, den 99% wählen werden, geht über Frankreich und die Rheinbrücken bei Neuenburg, Breisach usw., die Seehofer nicht überwacht.
* Verrückt ist auch, dass der Innen- und Heimatminister Deutschlands ein Abkommen aushandelt, das nur an der bayrischen Grenze gilt. Der Mann betrachtet das Ministerium als Beute, die er für seine bayrische Heimat, genau gesagt: für seine CSU nutzt.

    Alles in allem: Erreicht ist, dass der Schein gewahrt wird, dass die Badische Zeitung in großen Lettern titeln kann: ERSTES RÜCKNAHME-ABKOMMEN STEHT; andere Medien tun es ähnlich. Die Masseneinwanderung über das sozialistisch regierte Spanien geht indessen ungebremst weiter.

7. August 2018
Eroberer-Moscheen als Spitze eines Eisbergs

    Eine Anfrage der AfD Ende Juni im Stuttgarter Landtag, die von der Badischen Zeitung wie fast alle anderen verschwiegen wurde, betraf die Zahl der Moscheen in Baden-Württemberg, die nach "Fatih", dem Eroberer des christlichen Konstantinopel, benannt sind. Fatih, besser bekannt als Sultan Mehmed II., eroberte die später Istanbul genannte Stadt 1453 mit seinem mohammedanischen Heer und blutig. Die Antwort auf die Anfrage ergab jetzt, dass 13 Moscheen in Baden-Württemberg diesen Namensgeber haben.
    In der Anfrage wird die Regierung auch gefragt, was sie von der Berufung einer Historikerkommission hält, "die die Namensträger von Moscheen in Baden-Württemberg auf historische Belastungen zu untersuchen und Empfehlungen zu geben" hätte.
    In der Begründung wird dann auf die Umbenennungswut der politischen Verantwortungsträger hingewiesen, wenn es sich um Gestalten aus der deutschen Geschichte handelt:

    "In Deutschland, auch in Baden-Württemberg, wurden in den letzten Jahren viele Bundeswehr-Kasernen umbenannt, obwohl deren ursprüngliche Namensträger sich keiner Kriegsverbrechen schuldig gemacht hatten. Des Weiteren gab es in den letzten Jahren auch in Baden-Württemberg zahlreiche Umbenennungen von Straßennamen mit angeblich oder tatsächlich historisch belasteten Namensgebern; aktuell verlangt der Bezirk Berlin-Pankow die Umbenennung einer Sportstätte, die den Namen des „Turnvaters“ Jahn trägt, der Antisemit gewesen sein soll, aber weder Juden noch Aleviten ermordet hat. Weiteres Beispiel ist die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. 
    Für Baden-Württemberg erfolgte in Freiburg eine umfassende Bewertung aller Straßennamen. Der Abschlussbericht unterscheidet zwischen Hochbelasteten (Kategorie A) und historischen Mitläufern (Kategorie B); beispielsweise sollen Heidegger und Hindenburg weichen, Richard Strauss und Johann Gottlieb Fichte sind unter Auflagen weiter geduldet.
    Auf der Liste der als problematisch empfundenen Namen findet sich in Freiburg der des Botanikers Carl von Linné mit der nach Auffassung der Antragsteller absurden Begründung, er habe durch die Einteilung und Hierarchisierung der Pflanzen in männlich und weiblich die Grundlage dafür geliefert, wie die Geschlechter von den Menschen im Alltag wahrgenommen wurden und werden.
    Die Antragsteller fragen sich anhand dieser Maßstäbe, ob die Benennung von Moscheen überall bleiben und so toleriert werden kann, wie sie ist, zumal die Benennung von Bauwerken stets auch den Namensträger ehren und seinen Lebenswandel als vorbildhaft darstellen soll."

    Ich würde noch weiter gehen: Die Moscheen offenbaren mit ihren Namen ihr Programm, die geistige Eroberung des christlichen Deutschlands; wie man aus dem Islamischen Staat weiß, wird da unter Umständen auch mit Terror nachgeholfen. Die Fatih-Moscheen gehören verboten. Sie würden auch nach einer Umbenennung ihr Programm verfolgen. Die Fatih-Camii (Fatih-Moscheen) gehören zu den radikalsten, doch auch die Moscheen der Ditib, die der Religionsbehörde Erdogans unterstehen, verfolgen dasselbe Ziel. Sie müssen überwacht und die Finazierung aus dem Ausland muss unterbunden werden; unter Umständen sind auch hier Verbote nötig.

4. Aügüscht 2018
Glimakatastrof

    Dr Wii-Johrgang 1811 isch schiints dr bescht im ganze 19. Johrhundert gsii. Anne 1822 het z Rothwiil dr Hirzewirt scho am 30. Mai neijs Griäsewasser brännt un am 17. Aügüscht hän si am Hänkebärg afange herbschte. Aber s het aü anderi Johr gää: 1814 sin im April d Räbe verfrore und 1816/17 hets am Rhiin Hochwasser un Iberschwämmige gha, Hei un Frucht sin verfüült un dr Wii üs däne kiähle un nasse Johr het eim s Hämm in d Hose zoge. Dr Hunger het gwunke; im Schwarzwald hän si üs Heiblueme, Zängnessle un Baümrinde e Art Brot bache.
    S Wätter schwankt bis zum hittige Dag: Wänns emol im e Friähjohr schen sunnig un drucke isch, sin fascht alli zfriide, üsser sälli wu Problem mit dr Polle hän. Oder sälli, wu dr Räge brüche däte, ass im Garte esach wagst. Aber mai wänns kiähl isch, näblig oder rägnet in einem furt! No heißts: S Wätter isch afange nimmi des, was es emol gsii isch. S glich Spiil an Wihnächte: Wänn do d Forsythiä bliähe, isch mer diäf verunsicheret un schwärmt vu friähjer, wu „Leise rieselt der Schnee“ un „Christkind kommt bald“ agäblig no zämmebasst hän. Aber sälle, wu mueß anderthalb Metter Schnee vor em Hüüs ewäg schüüfle, verfluecht dä wiss Säge. Dr eint will des, der ander will s Gegedeil, un doch hän si eins zämme: S Jomere. Unser Grundstimmung isch eigentlig katastrofal.
    Eb mer vor 200 Johr scho so iber s Wätter gjomeret het wiä hit, weiß i nit. Dertemol het mer des as e Strof Gottes agsähne: „Mer hän is gege dr Herrgott versindigt.“ Hit saisch do: „Des isch d Glimakatastrof, mer hän is gege d Natür vergange.“                                    Harald Noth

[Lueginsland – erschienen in der Badischen Zeitung vom 21. Januar 2013]

Worterklärungen: schiints - anscheinend; Rothwiil - Rothweil, heute: Oberrotweil; Hirzewirt - Hirschenwirt; Griäsewasser - Kirschwasser; Hei un Frucht - Heu und Getreide; Hämm - Hemd; Zängnessle - Brennesseln; esach - die Dinge; mai - denk mal; afange - [Betonung auf fang] allmählich; jomere - jammern

3. August 2018
Liebesglück in Westfalen

    Ich bin auf der Titanic als Politisierer und Spielverderber bekannt, doch heute erzähle ich mal eine ergreifende Liebesgeschichte.
    Sie fing zunächst traurig an: 2001 musste Ouadud Abul seine Heimat Bangladesch verlassen, er fand keine Zuflucht mehr in dem Land, das sonst fast 150 Millionen Menschen beherbergt. "Er hatte damals als Muslim eine Christin geheiratet und hat mit ihr ein Kind, was die Familie der Frau und seine eigene nicht akzeptiert hätten. Sein eigener Bruder habe ihn mit einem Messer attackiert, sein Schwiegervater habe ihm ins Bein geschossen." Der böse Bruder, der gemeine Schiegervater! Dabei ist im Islam  die Heirat von muslimischen Männern mit Christinnen durchaus erlaubt und üblich; die Kinder müssen aber Muslime werden. Nur anders herum ist es nicht gestattet. Nun gut, er flieht mit Frau und Kind nach Indien, lässt sie dort sitzen und zieht weiter über Pakistan, den Iran, die Türkei, über Mazedonien und Ungarn und erleidet dabei manche Unbill. Erst in Griechenland fand er Ruhe, ging aber von dort 2015 "wegen der Krise" nach Deutschland.
    Erst hier beginnt das Glück, ihm zu lachen. Angela Rieke ist als Deutschlehrerin für Flüchtlinge aktiv. "Wir haben oft zusammen gegessen", erzählt Rieke. Ouadud könne fantastisch kochen. Ganz langsam habe man sich angenähert. "Ouadud kam dann immer öfter allein zu mir", erzählt die 57-Jährige. Am Ende blieb er, berichtet das Westfalen-Blatt. Sie möchten heiraten; vom großen Glück trennen sie jetzt nur noch die fehlenden Papiere aus Bangladesch. Dabei eilt es mit der Hochzeit, den Himmel trüben nämlich dunkle Wolken. Dem 14 Jahre jüngeren Abdul droht die Abschiebung. Hartherzige Entscheider im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben seinen Antrag auf Asyl abgelehnt. Nun "warten sie auf die Papiere aus Bangladesch, die dokumentieren, dass Abdul geschieden ist. Denn jeder, der in Deutschland heiraten möchte, muss seinen Familienstand nachweisen."
    Aber dieses Problem wird im Lande von Mutti Merkel im Sinne der Liebenden gelöst werden: Der Ordnungsamtsleiter Jörg Luttmann informiert, es "gibt es noch die Möglichkeit, dass das Oberlandesgericht in Hamm eine Befreiung erteilt und der Hochzeit dann nichts mehr im Wege steht." Die Chancen stünden gut. "Unser Standesamt freut sich jedenfalls darauf, die beiden verheiraten zu können", sagt Luttmann laut Westfalen-Blatt.

2. Aügüscht 2018
Zruck in d Heimet

    Hit-am-Morge hani i im Käller e Egleisli gfunde - e Eidägsli, wänn Dr des besser verstohsch. S het mi Wunder gnumme, ass es nit verdlaüft, ich dänk aber, si isch z kalt gsii un wänn des dr Fall isch, kas nimmi ränne. S sin Spinnhuddle an em ghänkt, s het eim grad düürt. Dä Käller isch ender e Gfängniss as wiä e Ort, wo eso e Diärli ani ghert. No han i s gnumme, s het sich küüm gewehrt, un nüs in dr Hof uf e Beet gesetzt. Derte ischs zerscht e Zitlang regungslos lige bliibe un het Sunne uftankt. I ha d Fraü gruefe, go n ere s zeige. Wu si kumme isch, ischs blitz schnäll verschwunde.
    Siihsch, han i dänkt, do usse, d Sunne, d Pflanze, d Stei - des isch d Heimet vu däm Egleisli, do kas ränne un sich entfalte. Un natiirlig simmer glii d Afrikaner un d Araber iigfalle, wu mer üs ihrenem Wiäschteklima do här in unseri Kelti gholt het - wart nur, dr Winter kunnt scho no, diä 38 Grad vergehn wider! Do kenne si d Sproch nit, han ke Beruef, känne un achte unseri Sitte nit un viil wäre griminäll. Diä sott mer grad aü zruck in d Heimet versetze. Dert hän si nyt umesunscht, dert miän si schaffe, ufboie. Aber aü in unserem Egleisli fliäge d Mucke nit ins Müül. Im Käller wär s wahrschiints verreckt. Wänn d Masse-Iiwanderung so witer giängt, dät unser Sozialstaat un unseri Kültür verrecke un am Schluss wäre alli im Eimer, d Afrikaner, d Araber un mir Ditschi.

Worterklärungen: hit-am-Morge - heute früh; Egleisli - Eidechse; verdlaüft - flieht; Spinnhuddle - Spinnweben; s het eim düürt - man bekam Mitleid; ender - eher; as wiä - als; ani ghert - hingehört; no - dann; go n ere s zeige - um es ihr zu zeigen; Mucke - Fliegen; wahrschiints - wahrscheilnich; giängt - ginge; dät - würde

1. August 2018
Lässt Freiburgs Ertrinken den OB kalt?

    Der neugebackene Freiburger OB Martin Horn hat die Initiative der gefallenen Städte Köln, Düsseldorf und Bonn unterstützt, noch mehr Asylanten von den Schlepperbooten aus dem Mittelmeer aufzunehmen und will diese Idee auch dem baden-württembergischen Städtetag vortragen. Offenbar gab es danach einen Aufschrei in der Stadt, denn er fühlt sich nun missverstanden und sagt, es ginge "nicht darum, direkt mehr Geflüchtete aufzunehmen, sondern darum nicht wegzusehen und hunderte Ertrinkende zu ignorieren".
    Dass seine eigene Stadt am Ertrinken ist, scheint ihn eher kaltzulassen, zumindest ist mir im Bezug auf das Absaufen Freiburgs noch kein derart dramatischer Appell von ihm bekannt.
* Die Stadt verzeichnet derzeit die größte Neuverschuldung seit dem 2. Weltkrieg
* Sie versinkt in Ausländerkriminalität, insbesondere auch durch schwarze, arabische und afghanische sogenannte "Flüchtlinge".
    Viele Bürger trauen sich nachts nicht mehr auf die Straße. Sogar die Badische Zeitung, weiß Gott keine Hysterie-Macherin bezüglich Multikulti, titelte am 16. Oktober 2017 auf Seite 3: "EINE RICHTIGE HYSTERIE - Seit dem Verbrechen an der Studentin Maria L. vor einem Jahr fühlen sich viele Frauen nicht mehr sicher - obwohl die Polizei stärker präsent ist als zuvor." Am 13. Juli 2018 - Horn war da schon gewählt - titelt das Blatt: "TAT IM COLUMBIPARK FACHT DEBATTE AN: Die Vergewaltigung einer 25-jährigen Frau und weitere Sexualdelikte werfen erneut die Frage nach der Sicherheit in der Stadt auf". Der Täter vom Columbipark war wieder ein "Geflüchteter" (BZ-Jargon) gewesen. Horn kündigte damals "ein entschlossenes Vorgehen" an. Doch nun sorgt er sich um die Einwanderer an der afrikanischen Küste, die ertrinken könnten, will sie aber nicht in Nordafrika in Sicherheit bringen, sondern nach Europa schaffen. Von wo aus viele den Weg nach Basel oder Weil und schließlich nach Freiburg finden werden - auch ohne dass der OB die Aufnahme einer konkreten Zahl zusichert.

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