Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
Ihre Rückmeldung bitte an: kontakt@noth.net

16. Abril 2018
D ditsch Angscht

Hit heißt mer grundsätzligi Gritiker vu dr Regiärungsbolitik "Nazi". Im Dritte Rich het mer in dr Gritiker vu dr NSDAP "Judenknecht" gsait, dä Vorwurf isch viil schlimmer gsi un het schlimmeri Folge gha. Hit kennt mer ufrächt un gradlinig bliibe, ohni ass mer glii ins KZ kunnt. Aber ohni Opfer goht aü hit Zivilkurasch nit. Wär hit as Wirt d AfD in si Näbezimmer losst, mueß drmit rächne, ass d Antifa vor dr Diire stoht, ass im Facebook gegen diä Wirtschaft glaferet wird, ass dr ertlig Fasnetsverein, wu Lit üs dr CDU un vu dr Freie Wehler dr Ton agän, nimmi kunnt. Un am Änd wird dä Wirt no sälber as Rassischt verdächtigt. Jede ander Diänschtleischter riskiärt ebefalls, ass er Kunde verliärt, wänn er sich zu dr AfD bekännt oder schuscht Patriotismus zeigt. Zu dr dreijschte Staatsdiäner zelle d Lehrer. Eso e Schuelmeischter isoliärt sich im Kollegium, wänn er gege d link politisch Korrektheit verstoßt. Un so marschiäre halt fascht alli mit. Ja, eso stohts um unseri ditsche Helde. Wäge däm droije sich viil erscht ebis sage, wänn si in Rente sin - dr Sarrazin un d Erika Steinbach sin beriähmti Biispiil. Ich känn e Gegend, wu d AfD fascht numme no bim Italiäner, bim Griäch un im kurdische Lokal effentligi Verastaltunge ka mache. Diä hän diä ditsch Angscht nit. Alles Rassischte, gäll?

11. April 2018
Trump, Macron und May im Kriegsfieber - Merkel dabei

2011 drängte der französische Präsident Sarkozy darauf, Libyen zu bombardieren, was Frankreich dann - zusammen mit den USA und England als Spießgesellen - dann auch taten. Der "verhasste Despot"  Gaddafi wurde von den libyschen Verbündeten des Trios, die ihr Land demokratisieren sollten, dann gepfählt (bitte googeln, was das ist). Gaddafi hatte keine Einwanderung nach Europa durchgelassen; erst nach seinem Sturz begann die Wanderung der Bootsflüchtlinge - sie hatte schon vor Merkels großer Grenzöffnung beträchtliche Maße erreicht und geht bis heute weiter, nach Deutschland vor allem. 

Die Anfachung des Stellvertreterkriegs in Syrien durch die USA, die Türkei, Katar und andere brachte einen weiteren Schub der Masseneinwanderung nach Deutschland. Die USA und andere versuchten die legitime Regierung Syriens zu stürzen, indem sie die sogenannte "Opposition" ermutigten und bewaffneten; am bekanntesten unter diesen meist islamistischen Gruppen ist jene geworden, die dann einen Islamischen Staat etablierte, der den Westen in Schrecken setzte und schließlich von einem seiner ursprünglichen Förderer, den USA, bombardiert wurde. Allein der Islamische Staat produzierte eine Massenauswanderung aus Syrien.

Jetzt blasen Trump, Macron und May zum offenen Krieg in Syrien. Israel hat mit dem Bombardieren schon angefangen. Nach dem lächerlichen Vorwurf eines Giftanschlags in London gegen Russland wird nun der "gewissenlose Diktator" Assad beschuldigt, Giftgas eingesetzt zu haben. Er soll in dem Moment Giftgas auf die Zivilbevölkerung geworfen haben, in dem er den ihm aufgezwungenen Krieg praktisch gewonnen hat und wo die meisten der letzten Terrorgruppen sich in Bussen zu den Türken karren ließen. Die Vernichtung so einer Buskolonne brächte einen militärischen Nutzen - doch Assad tut dies nicht, er "vergast die Zivilbevölkerung", wie man in der Wahrheitspresse liest. 

Diese Propaganda erinnert fatal an das Jahr 2003, als die USA einen Grund suchten, um den Irak zu erobern. Merkel war damals Oppositionsführerin und warnte vor einem "deutschen Sonderweg", sie reiste zu Bush und unterstützte demonstrativ seinen Kriegsplan. Colin Powell, der schwarze Außenminister, war der Gute in der bösen Bush-Administration, und der zeigte in einem Bildervortrag vor dem UN-Sicherheitsrat Luftaufnahmen unter anderem von irgendwelchen Postautos oder sowas und bezeichnete sie als geheime, fahrende Chemiewaffenfabriken. Die wenigen besonnenen Stimmen in den Medien konnten sich nicht durchsetzen; die Weltöffentlichkeit gab den USA grünes Licht; der Ami eroberte den Irak und Saddam Hussein, der "böse Diktator", setzte keine einzige Chemiewaffe ein - weil er keine hatte. Colin Powell gab später zu, dass er gelogen hat bzw. belogen wurde.

Heute wird eine ganz ähnliche Schmierenkomödie gespielt, und die üblichen Komparsen spielen mit - darunter Merkel und die deutsche Wahrheitspresse, die auch diese Mär vom Giftgas für wahr erklären.

9. April 2018
Wohlfeile SPD-"Mahnwache gegen Faschismus"

Am 23. 3. 2018 hielt die SPD in Ihringen eine "Mahnwache gegen Faschismus" ab und gedachte der letzten freien Rede des SPD-Vorsitzenden Otto Wels vor genau 85 Jahren im Deutschen Reichstag. Leider fand eine ernsthafte Würdigung der Rede von Wels gar nicht statt. Die Kundgebung artete schließlich ganz in einen demagogischen Mumpitz aus, als die SPD-Funktionäre ein Quiz veranstalteten, in dem Zitate der AfD und der NSDAP verwurstelt wurden. 

Mehr dazu: bitte hier weiterlesen

Karfreitag, 30. März 2018
Tanzparteien gegen das Christentum

    Am heutigen Karfreitag hat in Stuttgart eine "TANZ DEMO gegen Tanzverbote" stattgefunden. Die Jugendorganisationen der Linken, Grünen, SPD und FDP forderten auch die Trennung von Staat und Kirche. Als älterer Gymnasiast hätte mir das auch gefallen, ich war 1968 gegen vieles Hergebrachte, auch gegen das Tanzverbot am Karfreitagabend. Inzwischen reichen mir die über 360 "freien" Tage im Jahr zum Tanzen. Wir Traumtänzer von 1968 sind inzwischen ein halbes Jahrhundert älter und etliche meiner Altersgenossen sind in der Politik etabliert. Es hat sich längst herausgestellt, dass es manch einem nicht nur ums Tanzen geht, sondern dass ihm die ganze christliche Tradition ein Dorn im Auge ist - das sagt aber keiner, es sprechen alle von "Freiheit". Auch, als die "Ehe für alle" eingeführt wurde, nach der nun die Familie aus Vater, Mutter und Kindern nur noch ein Modell unter vielen ist. Das ist im Christentum und in anderen Religionen nicht akzeptabel. Nun haben aber Merkel und die SPD die Grenzen aufgerissen und unter dem Beifall der Grünen, Linken und Liberalen in drei Jahren weit über eine Million Moslems hereingelassen, meist junge Männer im wehrfähigen Alter. Und wenn nun so einer eine, zwei, drei oder vier Frauen mitgebracht hat oder per Familiennachzug hereinholen will, ist den Tanzparteien auf einmal die Familie heilig.
    Laut SWR.de haben in Stuttgart bis zu 300 Tänzer an der Demo teilgenommen. Auf der gleichen Seite berichtet der SWR, dass nicht weit von Stuttgart, in Heimsheim, am Gründonnerstag eine Frau aufgefunden wurde, die durch Messerstiche schwer verletzt war. Im Tatverdacht des Mordversuchs steht ihr afghanischer Ehemann. Ebenfalls nicht weit von Stuttgart liegt Mühlacker, wo vor Kurzem ein Syrer seine abtrünnige Frau erstach und im Video in Gegenwart seines Bubs seine Tat rechtfertigte. Vor vier Wochen hatte in Laupheim, das mit dem Auto aus Stuttgart bald erreicht ist, ein syrischer Mann und der libysche Schwager einen Ehrenmord an einer 17-jährigen begangen; der Libyer war als islamistischer Gefährder den Behörden bekannt. Kandel dagegen gehört schon nicht mehr zum Einzugsbereich von Stuttgart, sondern zu Rheinland-Pfalz.
    Wann demonstriert die Jugend der Altparteien einmal gegen die extremen Sitten, die die islamische Einwanderung mit sich bringt? Oder gar gegen diese Einwanderung selbst?

28. März 2018
Ein Film quer zum Zeitgeist ...

    Ein neuer Film handelt in der "Sowjetzone", in der DDR von 1956. Die kommunistische Diktatur dort im Osten Deutschlands endete vor fast 29 Jahren, die nationalsozialistische vor 73 Jahren. Der Nationalsozialismus wird gefühlt täglich, stündlich, minütlich in der Politik, in den Medien, in den Schulen, in der kirchlichen Arbeit beschworen.
    Um die kommunistische Diktatur in Deutschland ist es dagegen nach der Wiedervereinigung 1989 immer stiller geworden, aber Methoden des Kommunismus haben allmählich und vom braven Bürger unbemerkt in ganz Deutschland Einzug gehalten. Dazu gehören Diffamierung und Behinderung unliebsamer Meinungen mit angeblich "gerechter" Gewalt. So
- wenn Medien der AfD pausenlos Nazitum unterstellen,
- wenn die Antifa AfD-Parteitage und Versammlungen zu verhindern versucht oder genehmigte Demonstrationen blockiert - das geschieht oft im Bündnis mit Linken, Grünen, SPD und selbst unter Beteiligung von FDPlern, CDUlern und Kirchgengemeinden.
    Der Jugend wird vorgegaukelt, dass das Zivilcourage und Widerstand sei. Dabei ist es über alle Maßen lächerlich - es ist Handlangertum für die Regierung, welche illegale Masseneinwanderung erlaubt und den Nationalstaat zugunsten des Molochs EU abbaut.   
    Einen mutigen Widerstand und wie das kommunistische Regime in der DDR darauf reagierte zeigt ein Film, der jetzt neu in guten Kinos läuft:

DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER

    Es geht um eine Schulklasse in einem Meer von Feigheit. Dem Film liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Der Drehbuchautor konnte sich auf das gleichnamige Buch eines Zeitzeugen stützen. Dietrich Garstka war einer dieser Schüler und schrieb das Drama Jahrzehnte später nieder. Als 1956 in Ungarn der Volksaufstand gegen die kommunistische, prosowjetische Diktatur niedergeschlagen wurde, machte diese Klasse eine Schweigeminute aus Solidarität mit den Opfern. Damit beginnt das Verhängnis. Jetzt tritt die Feigheit von Eltern und Lehrern an den Tag, aber sie hat oft biographische Gründe. Der Film malt nicht schwarz-weiß. Eltern und Lehrer, die die Schüler unter Druck setzen, stehen selbst unter erheblichem Druck des Regimes. Die Schüler sind ebenfalls nur Menschen und machen Fehler. Die Belastungen, die sie aushalten müssen und wollen, sind unendlich viel stärker als das, was eine Schulklasse heute aushalten muss, die streikt und mit ihrem Lehrer auf eine Demo "gegen Rechts" geht.
    Wer den Film gesehen hat, begreift auch, warum so viele im Osten keine neue Diktatur wollen und in Dresden, in Cottbus usw. auf Demonstrationen der Pegida usw. den Anfängen wehren.
    Es ist erstaunlich und ein Glücksfall, dass in der deutschen, im Allgemeinen links angesiedelten Kulturlandschaft der Drehbuchautor und Regisseur Lars Kraume so einen Film schaffen konnte. Man wird dieses Werk möglichst von Euch Jugendlichen, von unseren Jugendlichen fernhalten. Diesen Film zu besuchen kostet nicht viel Mut, ist aber doch ein kleiner Schritt aus der Herde der Lemminge.

26. März 2018
Macron ehrt Helden,
Dreyer paktiert mit Terroristen

    Dieses Wochenende zeigte zwei Extremsituationen:
    In Frankreich geschah schon am Freitag (23. 3.) ein islamischer Terroranschlag, bei dem vier Menschen ermordet und mehrere verletzt wurden. Die Badische Zeitung berichtet heute, am Montag, erstmals darüber, nein, nicht auf der Titelseite, auf Seite 4. Eines der Opfer ist Arnaud Beltrame, ein Oberstleutnant der Gendarmerie. Er hatte sich gegen eine Frau, die der Terrorist als Geisel genommen hatte, austauschen lassen. Er bezahlte es mit dem Leben. Damit rettete er nicht nur diese Frau, sondern auch weitere; er hatte das laufende Handy abgelegt und damit der Polizei akustische Signale von der Situation geliefert. Er wird jetzt in Frankreich als das betrachtet, was er ist: ein Held. Zum Vergleich: In Deutschland geht in linken Kreisen die Parole um: "Soldaten sind Mörder". Die Gendarmerie gehört zum Militär; Arnauld Beltrame war Soldat - übrigens auch gläubiger und praktizierender Katholik; er hätte am Tempelberg - anders als die beiden höchsten deutschen Bischöfe - das Kreuz nicht abgelegt. Präsident Macron ehrte den Gefallenen und nannte ihn einen Helden.
    Deutschland: Am gleichen Wochenende fand in Kandel/Pfalz eine Demonstration des Bündnisses "Kandel ist überall" statt, das dort erneut gegen den Mord an Mia Valentin durch ihren afghanischen Ex-Freund und die nicht mehr überschaubare Zahl ähnlicher Taten von "Geflüchteten" protestierte. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, rief zu einer Gegendemonstration auf, an der sich ein Bundestagsabgeordneter der CDU und Vertreter der Kirchen und Gewerkschaften beteiligten und sich das linke Spektrum versammelte. Aus dieser Demo wurde die Polizei mit Böllern und Flaschen beworfen. Die Polizei musste daher einen Block von 250 Gewalttätern mit Schlagstock und Pfefferspray abtrennen. In Deutschland befinden sich hochrangige Mitglieder der Altparteien und der Regierung immer wieder im Bündnis mit terroristischen Kräften.

18. März 2018
Lehreri vu 7-Jährigem agstoche!

    Z Nimburg bi Däninge/Ämmedinge het e Zweitglässler in sinere Lehreri mit eme Mässer in dr Büch gstoche, si het miäße im Grankehüüs bhandlet wäre. Scho im Jänner het e Lehrer e Hilferuef ans Schuelamt abgsetzt un gschriibe, ass er nimmi fir d Sicherheit vu dr Kinder ka garantiäre, well da Kärli ständig aggressiv isch. E Antwort isch kenni kumme. 
    D Lehreri isch siterhär grank gschriibe un findets "schlimm, dass das so verharmlost wird". Gmeint sin do schiints s Schuelamt un d Bolizei.
    Mich nimmt des nit Wunder. In däm Staat laüft afange alles üs em Rueder, bsunders d Sicherheit. D Gränze sin uffe, jede Verbrächer ka rii. Wänn e Asylant oder e Linksextreme e Bolizischt verletzt, isch er schnäller wider frei wiä dr Bolizischt üs em Grankehüüs. Dr Staat zeigt no d Zähn "gegen Rechts" un gege ditschi Verkehrs- und Stiirsinder, suscht gege nyt. D Regiärung bikunnt dr Geischt, wu si üs dr Flasch glo het, nimmi ni - si strängt sich aü gar nit a, nai, si verharmlost tatsächlig alles un diä untere Ebene bis na in dr Briisgaü mache s glich. D antiautoritär Bewegung het sitter 1968 nit numme in dr Kinderschuele un in dr Schuele dr Siig drvu drait, nai, im ganze Staat. Ditschland goht dr Bach na, wänn s Volk nit ändlig verwacht un sich drgege stellt.

Gwälle: Bricht im Focus

15. März 2018
Antideutscher Schuldkult

    Wir und unsere Jugend werden täglich, stündlich, minütlich an die deutsche Schuld erinnert, obwohl die letzten Täter fast alle auf dem Sterbebett - zum Teil auf der Zellenpritsche - liegen. So etwa in der heutigen Badischen Zeitung, Freiburger Ausgabe: Da handeln drei Artikel davon: eine Besprechung von "Der Hauptmann", eines neuen "Nazi-Films", dann "ANTISEMITISMUS WILL NICHT ZU FREIBURGS IMAGE PASSEN" (über Rassismus -offenbar von Deutschen - gegen Juden in Freiburgs Schulen) und der ganzseitige Artikel "OPFER ÜBER JAHRHUNDERTE - Die Geschichte der Sinti und Roma ist eine Geschichte der Verfolgung - auch in Freiburg ..."
    Bei dieser Berieselung gilt manchen Deutschen die Masseneinwanderung geradezu als Erlösung, bei der ihr schlechter Volkscharakter durch edlere Menschen aufgelockert wird; manches Mädchen lässt sich umso lieber von einem orientalischen Märchenprinz erlösen.
    An dieser Berieselung sind Politiker, Parlamente, Universitäten, Schulen, unzählige Publikationen und Medien beteiligt und anscheinend wollen oder können selbst Gratis-Zeitungen sich dem nicht entziehen. Umso dankbarer bin ich dem in Breisach und Umgebung erscheinenden "Echo am Samstag", dass es meinen Leserbrief am 10. März abgedruckt hat. Hier der Wortlaut:

Betrifft: "Arisierung jüdischen Eigentums", Echo am Samstag, 24. 2. 2018

Dr. Christiane Walesch-Schneller nennt die Enteignung der Juden durch die Nationalsozialisten den "größten Raub in der Menschheitsgeschichte". Die Wahrheit ist leider noch schlimmer. Es gab solche Enteignungen in der Menschheitsgeschichte vielfach. Um nur das letzte Jahrhundert zu betrachten: Der Völkermord an den Armeniern in der Türkei war ebenfalls mit dem Raub von deren Eigentum in der Osttürkei verbunden. Beim Völkermord in Ruanda 1994 wurden innerhalb von 100 Tagen fast eine Million Tutsi von den Hutu auf offener Straße erschossen oder erschlagen - das sind 75% der Tutsi. Die kommunistischen Revolutionen hatten schließlich besonders in Europa und Asien Massenenteignungen zur Folge, die zum Teil auch mit Völkermorden oder Klassenmorden verbunden waren wie in der Ukraine, wo Stalin 1932/33 mehrere Millionen Menschen der Landbevölkerung bewusst verhungern ließ - bitte unter Holodomor googeln. In Kambodscha ermordeten die Kommunisten große Teile der Stadtbevölkerung.

13. März 2018
Ein erschütterndes deutsches Passionsspiel im Elsass

Seit 1930 wird im oberelsässischen Masevaux (Masmünster) alljährlich ein Passionsspiel aufgeführt - bis heute in der deutschen Hochsprache. Weit über 100 Schauspieler aus "Maswo" und Umgebung bringen das Leiden, das Sterben und die Auferstehung Christi auf die Bühne des großen Vereinshauses St. Martin. Schon in der ersten Szene treten dutzende in historische Gewänder gekleidete Junge, Alte, Männer, Frauen, Kinder auf die Bühne und begrüßen begeistert mit Palmzweigen den auf einem (echten!) Esel vor der Kulisse von Jerusalem einreitenden Jesus. Solche faszinierenden Bühnenbilder und Handlungen erlebt man bis an das Ende der Vorstellung, wobei die akustischen und optischen Effekte umso wirkungsvoller sind, als sie sparsam eingesetzt werden. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich in einer solchen Intensität mit der Darstellung der Passion Christi konfrontiert; das Schauspiel dauert nämlich über 12 Akte hinweg fünf Stunden. Dieses Erlebnis ging für mich über den Eindruck der Lesungen in den Gottesdiensten am Palmsonntag, den Tagen der Karwoche und an Ostern hinaus.

Den ganzen Artikel bitte hier lesen!

10. März 2018
Das antideutsche Polittheater 2013 in Backnang

In der Nacht zum 10. 3. 2013 starben bei einem Wohnungsbrand in der schwäbischen Stadt sieben Kinder und ihre Mutter. Das ist wegen der hohen Opferzahl ein besonders schrecklicher, aber sonst keineswegs ungewöhnlicher Fall. Denn nach Angaben der Feuerwehr gibt es in Deutschlands jährlich ca. 600 Wohnungsbrände mit Todesfolge. Ein Ausrücken von Spitzenpolitikern der Landesregierung oder gar der Kanzlerin erfolgt in aller Regel nicht, auch kümmern sich ausländische Regierungen normalerweise nicht um Wohnungsbrände in deutschen Kommunen. Außer, wenn die Opfer Türken sind. Dann ist alles anders.

Den ganzen Artikel bitte hier lesen!

10. März 2018
Kandel isch iberal -
4000 hän demonschtriärt

Wär am Kaiserstuehl ufgwagsche isch, dä weißt: Wänn d Bolitik verruckt spiilt un s Volk vergwaltigt, no gits no e letschts Mittel: Demonstriäre. Do heißts: ufhere mit drheim in dr Stube Meckere un Jomere un uf d Stroß goh. Z Wyhl het mer sogar dr Boi-Blatz vum blante AKW bsetzt. Des AKW isch dertemol as e Zitbumb gfercht wore, wu langsam oder mit einem Schlag unser Heimet in e Wiäschti kennt verwandle. Des Problem isch in der Zwischezit glest, d Merkel (CDU) het d AKW abgstellt, aü d Däg vu Fässene sin zellt.

Hit sin e Deil vu dr Rebälle vu dertemols sälber Deil vu dr Herrschaft; z Bade-Wirttebärg stelle diä Griäne d stärkscht Regiärungsbartei. Anderi sin uf em Bode bliibe, bade aber in dr Vergangeheit, verzelle ihrene Änkel, was si z Wyhl gleischtet hän - des isch nit verkehrt, bled isch nur, wänn d Aüge un d Ohre gschlosse sin fir diä Zitbumb, wu hit tickt: d islamisch Masseiiwanderung.

Des, was friähjer Wyhl, Markolsheim, Kaiseraugst, Fässene, Brogdorf gsii isch, isch hit Dresden, Cottbus ... Derte hän d Lit sich vum Kommunismus befreit, sin zwunge gsii, vu glei ab sälber z dänke. Un diä hän sich aü vu Afang a stark gege d Masseiiwanderng gwehrt.
Im Weschte isch des arg schwär gsii, do sorge d Mediä drfir un bsunders d Antifa het jede glei Asatz fir e Demo-Bewegung mit brachialer Gwalt verhindert. Und d Bolitik luegt mit glammheimliger Freid drbii zue. Beispiil: Wu z Friiburg bekannt wore isch, ass d Merder vu dr Maria L. e afghanische "minderjährige Flichtling" isch, hets e Mahnwach uf em Minschterplatz gä. Sticker 20, zum Schluss 30 Männli un Wiibli hän sich do mit Kerze ufgstellt, eine drvu bi ich gsii. Ball het sich e zehfachi Ibermacht vu Antifa iigfunde un d Mahnwach iikesslet un bedroht. D Bolizei het sich drzwische gstellt un däm gsetzwiidrige Driibe zuegluegt.

Dr Mord z Kandel in der Pfalz het aber s Fass aü im Weschte zum Iberlaüfe brocht. Aü do isch e Maidli vum e afghanische "minderjährige Flichtling" beschtialisch umbrocht wore - vu ihrem Ex-Liäbhaber. Am 3. März hän do iber 4000 Mänsche unter em Motto "Kandel ist überall" demonschtriärt; diä Demo isch vu Fraüe organisiärt gsii. D Badisch Zittig het däm elf Ziile gwidmet - diä Bewgig mueß un wird noch greßer wäre, bis si z Friiburg im Pressehüüs un z Berlin im Kanzeramt ghert wird. 

Bschaü aü dr Iitrag vom 30. Jänner 2018.

jomere - jammern; Zitbumb - Zeitbombe; gfercht - gefürchtet; Fässene - Fessenheim; dertemol - damals; drfir - dafür; glei - klein; bschaü - siehe

6. März 2018
Panikmache um den Diesel

Der Umweltschutz gehört eigentlich zum Tafelsilber des Konservativismus. In Deutschland wurde die grüne Partei auch von Konservativen mitbegründet, dann aber von Kommunisten und anderen Linken immer mehr unterwandert und übernommen wurden. Zu was für einem Irrsinn der grünrote "Umweltschutz" inzwischen führt, zeigt sich auch in der Diesel-Diskussion. Die Hysteriker führen ins Feld, dass 6000 bis 8000 Menschen pro Jahr die wegen der Wirkung des u.a. von Dieselfahrzeugen ausgestoßenen Stickoxyds vorzeitig sterben würden. Prof. Walter Krämer nimmt diese Panikmache in den Stuttgarter Nachrichten unter die Lupe; die Badische Zeitung berichtete nicht. Nach Krämer ist die Luft etwa in Stuttgart so sauber wie schon lange nicht; der Grenzwert für Stickoxyd im Freien ist bei 40 Mikrogramm angesetzt, "an vielen Arbeitsplätzen dagegen 950 Mikrogramm, obwohl Menschen sich dort acht Stunden am Tag aufhalten". Der Grund für die Panikmache: "Die Grenzwerte im Freien sind auf Druck von Interessengruppen zustande gekommen, die den Autoverkehr aus den Städten verbannen wollen. Sie sind politisch gesetzt und werden wissenschaftlich bemäntelt."

Es scheint aber auch andere Interessen zu geben: Die "Deutsche Umwelthilfe" hat die Zulässigkeit von Diesel-Fahrverboten in Städten gerichtlich feststellen lassen. Sie wird von Toyota gesponsert, eine Firma, die "Marktführer für Benzin-Hybridantriebe" ist.

4. März 2018
SPD un Dialäkt -
dr Bock as Gärtner

Die AfD stellte am 2. März 2018 im Bundestag den Antrag, Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben und zwar wegen der zunehmenden Durchsetzung des Deutschen durch Anglizismen etwa in der Werbung, in den Medien und im GEZ-Rundfunk, der in einem immer stärkeren Maße auf die Verbreitung englischsprachiger Musik setzt, ferner auch wegen der Verdrängung des Deutschen in der Wissenschaft.

Die Altparteien stürzten sich dann wie gewohnt mit Häme und Polemik auf die AfD und ihren Antrag; etwa die FDP warf ihrer schärfsten Konkurrentin vor, der Antrag atme Angst und werde zu Hass führen. Die CDU/CSU warf der AfD Deutschtümelei und Hetze vor - dabei hatten die Bundesparteitage der CDU selbst wiederholt die Forderung nach Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz beschlossen, zuletzt 2016. Mit ihrer Kritik, dass AfD-Dokumente selbst mit Fremdworten überfrachtetes, verschachteltes Deutsch enthielten, mögen die Altparteien in manchen Fällen nicht ganz Unrecht haben, sie lenkten damit aber von der AfD-Kritik an der Anglisierung der Sprache und ihrem Umfallen bei dem Thema ab.

Die SPD schickte Mahmut Özdemir als Vorzeigemigrant ins Rennen; er sprach wie frisch einem Germanistik-Seminar entsprungen - damit versuchten die Genossen zu verdecken, dass in ihren Hochburgen zahlreiche Schulklassen existieren, in denen Deutsch längst zur schlecht beherrschten Zweitsprache herabgesunken ist. Der Trend zu fremdsprachigen Parallelgesellschaften wird seit der Grenzöffnung Merkels 2015 noch einmal erheblich beschleunigt - die SPD hat sie frenetisch beklatscht und kämpft um "Familiennachzug".

Den Vogel schoss die SPD ab, als ihr Redner Johann Saathoff der AfD auf Plattdeutsch unterstellte, sie grenze mit ihrem Antrag zum Schutz der deutschen Sprache die deutschen Dialekte aus. Das ist ein Witz. Die deutschen Dialekte gehören zur deutschen Sprache wie die Wurzeln zu einem Baum. Im Hamburger Grundsatzprogramm der SPD findet sich - welche Überraschung - nichts zu den deutschen Dialekten, während die AfD in ihrem Grundsatzprogramm, dem "Programm für Deutschland", einen Aktionsplan fordert, "um die deutsche Hochsprache sowie die historisch gewachsenen regionalen Dialekte als immaterielles Kulturerbe der Menschheit langfristig zu erhalten und zu stärken."
Durch die Masseneinwanderung kommt nicht nur die deutsche Standardsprache weiter unter Druck, sondern auch die deutschen Dialekte, angefangen von Friesisch und Plattdeutsch im Norden über etliche andere bis zu Alemannisch, Schwäbisch und Bayrisch im Süden.
Saathoff erhielt für seine "nicht allgemeinverständlichen" Ausführungen auf Plattdeutsch übrigens eine Rüge von Parlamentspräsident Schäuble, die aber überaus milde ausfiel. Denn alles, was sich gegen die AfD richtet, ist ja gut und verzeihlich.

Mehr dazu:
Antrag der AfD im Bundestag
Tichys Einblick: Die CDU fällt um

2. März 2018
Essener Tafel: Ein Spiegel von Deutschland 2018

Stell dir vor, du legst deine ganze Kraft hinein, eine Tafel zu betreiben oder zu unterstützen, sozial Schwache, Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Seit Jahren werden deine Abnehmer immer mehr. Vor der Masseneinwanderung 2015 waren 35% Ausländer. Jetzt sind es 75% - der Anstieg geht vor allem auf junge Asylanten mit überbordendem Selbstbewusstsein aus. Diese stellen sich - wenn überhaupt - in die Schlange und verängstigen Rentnerinnen und alleinerziehende Mütter, ja, sogar Tafel-Mitarbeiter; etliche ältere Stammkunden trauen sich nicht mehr her. Dabei bekommen die "Geflüchteten" vom ersten Tag in Deutschland an mehr Unterstützung als die meisten dieser Frauen und Männer nach 40 Jahren Rente erhalten. Die gesparte Kohle schicken sie - im besten Fall - in den Orient oder nach Afrika. Die weggemobbten Tafelkunden (neben Deutschen auch Migranten, die ebenfalls seit Jahrzehnten hier arbeiten) tun dir leid und du sagst: Wir nehmen jetzt vorübergehend keine neuen Ausländer mehr auf.

Dann merkst du: Du hast eine Bombe gezündet. Es kommen Proteste aus Medien, Politik und der Sozialindustrie, man wittert Rassismus. Die Kanzlerin, die den Zulauf Deutscher zu den Tafeln zu verantworten hat, stellt sich an die Spitze des Protests und findet den Aufnahmestopp "nicht gut", Sozialministerin Katarina Barley (SPD) distanziert sich ebenfalls. Und: Die Antifa besprüht die Lieferwagen der Tafel mit NAZI. Deutschland 2018.

Was tust du jetzt? Wenn du hinausposaunst, dass du AfD wählst, ist das Harakiri. Nein, der Tafelchef Jörg Sartor distanziert sich sogar von der AfD, bekannte aber gestern, mit der Familientradition, SPD zu wählen, brechen zu wollen. Jörg Sator macht jedenfalls weiter und ich wünsche ihm weiterhin viel Standkraft und Erfolg. In der Wahlkabine wird er sich wahrscheinlich hüten, Pest statt Cholera ankreuzen.

Ein Fernsehkommentar von Claus Strunz: https://www.youtube.com/watch?v=ohF5Pyb936k
25. Februar 2018
Frauen gegen Asylantengewalt

Am 17. Februar 2018 gab es in Berlin einen Frauenmarsch gegen die offenen Grenzen Merkels und die Morde, Vergewaltigungen und Übergriffe von sogenannten “Flüchtlingen“ besonders gegen Frauen und Mädchen. Die Badische Zeitung berichtete nicht. Mit weit über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist dieser Marsch in der Höhle des Löwen, im rot-rot-grünen Berlin, als grandioser Erfolg anzusehen.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Kettenhunde Merkels, die Antifa, die Demo blockieren konnten. Die zahnlos gemachte Polizei konnte, wollte, sollte, durfte ???? die hunderten linksextremen und grünen Störer nicht konsequent beiseite räumen, sodass die Frauendemo in der Kälte 2 Stunden stecken blieb. Ein Teil der Kundgebung wurde dann notgedrungen an der Blockade am Checkpoint Charlie gehalten. Nach der Beendigung dort gelang es kleinen Gruppen, doch noch zum Kanzleramt durchzudringen und eine Abschlusskundgebung zu machen. Hut ab vor diesen Frauen und Männern.

Die Demonstration war überparteilich; dazu aufgerufen hatte die aus dem türkischen Kurdistan stammende Leyla Bilge ... 

Den ganzen Artikel bitte hier lesen

16. Februar 2018
Nur grüne Neger sind gut!

    Es soll laut Badischer Zeitung in Emmendingen ein paar Linke und Grüne geben, die an der Fasnetsfigur "Kongo-Neger" Anstoß nehmen, die wohl im 19. Jahrhundert aufkam. Sie sieht, wie die meisten Figuren der Schwäbisch-Alemannischen Fasnet, nicht politisch korrekt aus, aber freundlich und ihre Träger sind lieb zu den Kindern. 60% von 1405 "Usern" von BZ-online finden, "Tradition ist Tradition", sprich, man solle die Figur auf der Fasnet lassen. Dabei ist zu bedenken, dass viele Konservative längst mit der Badischen Zeitung abgeschlossen haben und bei dieser Abstimmung gar nicht dabei sind. Aber zum Kampfprogramm dieses Blattes gehört nun mal, immer und überall Rassismus zu wittern und zu skandalieren, so auch hier.
    Dabei ist die Nutzung der Figur des Negers auch bei den Grünen und Linken hier in Oberbaden und im Elsass keineswegs unbekannt: So hat etwa der elsässische Dichter André Weckmann in der Bewegung gegen das AKW Wyhl, also in der Geburtsstunde der Grünen, sein Gedicht speak white publiziert, das auf dem Kampfplätzen und in der "Volkshochschule Wyhler Wald" gerne vorgetragen und gesungen wurde. Darin heißt es, und ich bin heute noch von diesem Gedicht fasziniert:

redd wiss / neger / wiss isch scheen / --- / wiss isch franzeesch / franzeesch isch wiss / wiss un chic / elsasser / elsassisch degaje / nit / ...

    Während die Emmendinger Urgroßväter der Figur warum auch immer auf den afrikanischen Fluss Kongo und seine Bewohner kamen, nennt Weckmann die Elsässer darin nach Flüssen im Elsass ill-neger brisch-neger moder-neger und ruft sarkastisch dazu auf, die negersproch ins Museum zu bringen. Während die heutige Kongo-Neger-Figur einfach nur lustig ist, richtet sich Weckmanns Agitation gegen bariss [Paris], also gegen die Franzosen.
"Neger" wird hier als Bezeichnung für den Unterdrückten und Mit-den-Füßen-Getretenen benutzt, aber eben nicht auf reale Schwarze, sondern auf Elsässer projiziert, die man ihrer Kultur und Sprache beraubt. Darf man das? Ja, Linke und Grüne dürfen, damals wenigstens. Überhaupt gab es ja damals zahlreiche Grüne, die innerlich nicht rot, sondern schwarz oder blau waren und vieles anders sahen als die heutige etablierte Partei.

    Der Kongo-Neger der Emmendinger Fasnet ist überaus harmlos, der Träger dieser Maske macht sich über sich selbst lustig, wie auch der Träger einer Hexenmaske oder von sonstwas. Eine politische oder rassische Aussage ist damit nicht verbunden. Möglicherweise, das gibt die Badische Zeitung bzw. Stadtarchivar Jenne im Kasten unter dem Artikel zu, wurde mit dieser Figur ein Kontra der 1883 eingemeindeten Nieder-Emmendinger ausgedrückt, vielleicht auch eine Gegenposition zur "Villa Algier" eines "Kaufmanns, der mit Kolonialwaren reich geworden war: Die Umgebung soll Algier genannt worden sein - während die andere Straßenseite zum Kongo wurde."
    Wer die Schwäbisch-Alemannische Fasnetstradition nicht versteht, sollte in der fraglichen Zeit vielleicht in seine Heimat oder in Urlaub fahren, jedenfalls nicht hier als Spaßverderber und Sprachpolizei auftreten.

Artikel als eigene Datei

7. Febber 2018
Brätschili umesunscht!

    Diämol het e Sozialdemokrat verzellt, wiä diir ass säll eint Café z Ändinge isch. Dr isch richtig wiätig gsii un un ich ha dänkt, he nu, bal kunnt dr Schulz an d Macht, no bikumme mer "Gerechtigkeit" un alles umesunscht.
    Hit z Mittag simmer zuefellig an sällem Café verbii kumme un ich ha gsait zu miinere Fraü, kumm, do geh mer grad emol nii un luege. Alles tadellos, normali Briis (friili nimmi so wiä in dr DM-Zit) und eso e nätts Maidli het bediänt. Uf einmol kumme Kinder rii, Fasnetsnärrli, as Häxe verkleidet. Un sage e Sprichli, so oder ähnlig: "... des isch kei Weck, des isch kei Weck / des isch dr Arsch vum Griäsbaüm-Beck ..." Sin des am Änd aü Sozi, han i dänkt, eso, wiä diä drufhaüe? Un witter: "Gizig, gizig, gizig isch dr Beck / un wänn dr Beck nit gizig wär / no gäbt er aü e Weckli här!" Des hän sich diä Fraüe hinter dr Kueche-Theke nit zwei Mol sage lo un hän däne Kinder Brätschili gschänkt.
    Hinte im Lade sin jungi Fraüe gsässe und do sin diä Närrli ani gange. Aha, des sin schiints d Miätere. E Maidli macht d Larve ra un ich her, wiäs hochditsch schwätzt. Des loss mer gfalle. Villicht isch des e Zuezoges; aber d Mueter duldets und ferderets, ass es am Ort mitmacht un aü d Sproch vum Ort nutzt ... Wänns nur iberal eso wär!

Brätschili - Brezel(n); diämol - vor Kurzem; diir - teuer; ass - dass; säll eint - das eine; z Ändinge - in Endingen; wiätig - wütend; friili - freilich; Beck - Bäcker; Miätere - Mütter; Larve - Maske

2. Februar 2018
Schule und Zeitgeist

Auf dem Breisacher Markplatz fand kürzlich eine Kundgebung von ca. zwanzig Realschülern statt, einige von ihnen waren Ministranten. Die Badische Zeitung berichtete wohlwollend und mit Bild; dem zufolge scheinen die meisten Teilnehmer Mädchen zu sein. Die Gruppe hatte - sicherlich auf Geheiß der Projektleiterinnen - ein großes, blaues Tuch um sich gewickelt, auf dem Dutzende von Namen standen.

Meine Frage nun an Sie als Leser: Was demonstrieren die Jugendlichen? Welche der sechs Antwortmöglichkeiten ist richtig?

Auf dem Tuch stehen die Namen entweder:
1. der Breisacher Teilnehmer an der Badische Revolution 1848 oder:
2. der Breisacher Gefallenen im Ersten Weltkrieg oder:
3. der Elsässer, die nach der französischen Rückeroberung des Elsass 1918 nach Breisach flohen oder:
4. der Heimatvertriebenen, die nach 1945 nach Breisach kamen oder:
5. der Mädchen und jungen Frauen, die seit 2015 von "Geflüchteten" ermordet oder schwer verletzt wurden oder:
6. der Breisacher Juden, die im Holocaust umkamen.

Wer nun auf 1., 2., 3., 4. oder 5. getippt hat: Sie haben keine Ahnung davon, was das wichtigste, allgegenwärtige ideologische Lernziel nicht nur in Breisacher Schulen ist.

Wer auf 6. getippt hat: Sie sind einer der annähernd 99%, die richtig geraten haben. 

Nein, ich bin nicht dagegen, den Massenmord an den Juden im Zweiten Weltkrieg in den Schulen gründlich zu behandeln. Gar nicht. Aber das darf fast ein Dreivierteljahrhundert danach nicht das allgegenwärtige und alles andere überragende Thema sein. Unseren Mädchen wird massiv Schuld eingeflößt, sodass die eine oder andere, ob ihre Pädagogen das wollen oder nicht, sich nach der Erlösung durch einen orientalischen Prinz sehnen, der ihr die deutsche Schuld abnimmt. Der Kinderkanal von ARD und ZDF und viele andere Medien zeigen diesen Ausweg, wenngleich nicht alle mit der brutalen Direktheit wie der KiKa-Liebesfilm mit dem deutschen Mädchen Malvina und dem Syrer Diaa. Dass Liebschaften mit Moslems wie in Kandel oder Teningen mitunter in einem Blutbad enden, wird ausgeblendet. Für deutsche Buben dagegen sind muslimische Mädchen mit einem strafbewehrten Tabu belegt; unsere Buben werden in die Antifa und/oder den Alkohol getrieben, im besten Fall noch in die Teilnahmslosigkeit und den Konsum. 

Hier der Bericht mit Bild in der Badischen Zeitung.

30. Januar 2018
Nai hämmer gsait! Kandel ist überall!

Die Kaiserstuhlgegend hier ist eine der Zentren der Widerstandskultur in Deutschland - in den 70er Jahren gingen hier bis zu 30.000 Leute auf die Straße und aufs Feld, um gegen das als Bedrohung und als Zumutung von oben empfundene AKW-Projekt Wyhl zu kämpfen. Die Bewegung hat inzwischen ihr Ziel weitgehend erreicht, auch das AKW Fessenheim soll abgeschaltet werden. Ich empfinde für den Mut der Leute damals immer noch größten Respekt. Ob die damals eingeleitete Entwicklung in Allem segensreich war, ist eine andere Frage. Dass Merkel über Nacht den Atomausstieg dekretierte - die Japaner dagegen reagierten sehr besonnen - und das Banner der Anti-AKW-Bewegung übernahm, macht nachdenklich. Selbst die Weiterforschung an der vergleichsweise sicheren deutschen Technologie wurde eingestellt. Ich fürchte, dass Deutschland einmal Atomreaktoren im Ausland kaufen wird. Die herkömmlichen Kraftwerke mit Kohle und Gas sind weiter unentbehrlich; sie müssen die Schwankungen der Wind- und Sonnenenergieversorgung abfangen. Für sich allein sind die alternativen Energien nicht sicher; sicher ist nur die Umschaufelung der Milliarden des Steuerzahlers von der Atomindustrie hin zu den Alternativen.

Viele der Anti-AKW-Kämpfer von damals und ihre jüngeren Nachfolger verschließen ihre Augen und Ohren leider vor der Zeitbombe, die heute aktuell tickt und bereits am Hochgehen ist: die islamische Masseneinwanderung, die von der grünen Partei ideologisch vorbereitet wurde und von CDU, CSU und SPD als Regierung umgesetzt wird. Im Osten Deutschland gibt es dagegen reichlich öffentliche Empörung. Doch auch im Westen Deutschlands keimt neuer Widerstand auf. Hier war es zu weitgehender Friedhofsstille gekommen, kleine Empörungsversuche örtlicher Initiativen wurden von den Kettenhunden der Altparteien, der Antifa und ihren Bündnissen, umzingelt, bedroht und niedergebrüllt. Vorgestern gab es aber in Kandel eine große Demonstration, zu der Frauen aufgerufen hatten und wo Frau/Mann gegen den Multikultiwahn und für die "Sicherheit von uns und unseren Kindern" eintrat. Es protestierten an die 2000 Menschen am Ort, wo vor Kurzen das deutsches Mädchen Mia Valentin ihrem ehemaligen Liebhaber, einem afghanischen "minderjährigen Schutzsuchenden", im DM-Markt bestialisch niedergemetzelt worden war. Die Häufung solcher Ereignisse ist nicht mehr zu übersehen, obwohl sie von den Medien weitgehend verschwiegen wird - auch über die vorgestrige Demo berichteten die Badische Zeitung und die meisten anderen Medien nicht. Kandel ist überall!
26. Januar 2018
"Einer von uns" - Badische Zeitung schlägt zurück!

    Vom Standpunkt der "Willkommenskultur" und der dazugehörigen Vertuschung wäre es gut gewesen, den Prozess in Freiburg gegen Hussein K. schnell abzuwickeln, aber das Gericht kommt vom hundertsten und tausendste - jetzt wird auch noch der Mordversuch dieses afghanischen Merkelgastes in Griechenland untersucht - und jedesmal kommt wohl oder übel eine Überschrift in den Blättern, auch in der Badischen Zeitung, die in Freiburg der Platzhirsch ist. Dazu kommen, wie heute, fast täglich Meldungen wie diese: "MESSERATTACKE AUF KIRCHPLATZ. Tatverdächtige festgenommen." Und bei genauer Analyse des Artikelchens findet der Leser zum Schluss den Satz: "Sämtliche Beteiligte sind Afghanen." Ein anderes Mal sind es häufig Gambier, Syrer, ..., meist Asylbewerber, und nicht selten die Opfer Deutsche.
    Doch heute setzt die Badische Zeitung zum Gegenschlag an: Auf der dritten Seite des Blattes der ganzseitige Artikel "EINER VON UNS - Ein deutscher Manager geht US-Fahndern in die Falle, bekommt 'lebenslang' als Pädokrimineller, und ein Dorf in Südbaden ist schockiert - hier kannte man ihn". Dieser Meinrad K. hat in den USA lebenslänglich bekommen, "weil er vorhatte, ein 13 Jahre altes Mädchen zu erniedrigen, zu vergewaltigen und zu foltern".
    Der Redakteur Stefan Hupka outet das Dorf - Hecklingen - aus dem der Täter kommt und begibt sich höchstselbst dorthin. Die Leute da können es kaum glauben: "... dieser Mann ist einer von hier, er war einer von uns." Den Ort, wo das Böse herauskam, schildert Hupka wortreich: "... kleine heile südbadische Welt", "... 900-Seelendorf, malerisch am Schwarzwaldhang unter einer Burgruine gelegen"; in der Papierausgabe ist ein großes Foto des Dorfes mit Kirche, Rebberg und dem Elternhaus des Täters. Der Redakteur moniert, dass niemand aus dem Dorf mit Namen genannt werden wolle. Und dann präsentiert er die anonyme Aussage, der Täter habe "eine ganz schlimme Kindheit" gehabt. Das sei "spätestens der zweite Satz, den man hört, wenn man Hecklinger Bürger nach Meinrad K. befragt". Hier legt er den Dörflern eine Begründung in den Mund und führt sie weiter aus, wie sie die Medien täglich bringen, um die deutlich überdurchschnittliche Kriminalität unter den Einwanderern und Asylbewerbern zu entschuldigen.
    In diesem volkserzieherischen Artikel führt uns der BZ-Redakteur vor Augen, dass "wir" genauso ticken wie die Einwanderer. Der verschwiegene Unterschied ist nur: Obwohl Moslems immer noch eine kleine Minderheit im Land sind, stellen die Delinquenten aus dem muslimischen Kulturkreis und Afrika eine satte Mehrheit in den Gefängnissen.
    Stefan Hupka moniert, sicher nicht zu Unrecht, dass Meinrad K. in den USA lebenslänglich für eine nicht durchgeführte, lediglich geplante Tat bekam. In Deutschland sind die Täter manchmal längst wieder auf freiem Fuß, wenn die sexuell belästigte Frau noch mit dem akuten Trauma kämpft oder der verletzte Polizist noch im Krankenhaus ist.
    Während das Freiburger Blatt versucht, die Herkunft der Täter mit Migrationshintergrund möglichst zu verschweigen, zu verschleiern oder nur im Nebensatz zu erwähnen, malt Hupka hier ein badisches Dorf in den lebendigsten Farben, vordergründig lebendig, aber im Hintergrund düster.

23. Januar 2018
Mahdi, der Missbrauchsverdacht und der Staatsanwalt

    Ein junger Afghane reist 5000 km durch mehrere Länder nach Deutschland, ruft Asyl und erzählt, er ist 13 Jahre alt. Er heißt Mahdi, das bedeutet "der Rechtgeleitete"; im schiitischen Islam ist das der Messias, der einst einmal kommen und eine "Herrschaft der Gerechtigkeit" aufrichten wird. Deutschland übt jetzt schon "Gerechtigkeit"; Mahdi kommt in eine Pflegefamilie - wir wissen, dass dem Steuerzahler dafür bis zu 4500 € im Monat anfallen. Der afghanische "Schutzsuchende" lädt einen Landsmann "nach Hause" ein und "spielt" in dessen Beisein mit dem Kind seiner Gutmenschen. Die 4-Jährige erzählt dann ihrer Mutter, dass sie mit Mahdi "Doktor gespielt" habe. In der Klinik haben die Jugendmediziner dann „dringenden Verdacht auf (…) sexuellen Missbrauch“. Mahdi streitet die Sache ab, passieren kann ihm sowieso nichts, denn er ist mit "13" noch nicht strafmündig - erst mit 14. "Obwohl das Landeskriminalamt Zweifel an der Altersangabe äußerte und ein Altersgutachten forderte, lehnte die Staatsanwaltschaft die Bitte ab."
    Der rechtgeleitete "Minderjährige" packt seine Sachen, verschwindet nach Schweden und lebt dort unter einer anderen Identität. Dort gibt er sich übrigens noch jünger.
    Das deutsche Gutmenschenland hat fertig. Seine Behörden sind mit linken und grünen Gutmenschen infiltriert. Sie beherrschen das Parlament. Am 19. 1. 2018 beantragte die AfD im Bundestag eine obligatorische Altersfeststellung bei minderjährigen Flüchtlingen. CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE schmetterten den Antrag einhellig ab, der AfD wurde "Hetze" vorgeworfen.

Quelle

17. Jänner 2018
Betzinge und d Remer ...

    Z Betzinge hän si jetz e villa rustica oder d Iberräscht drvu üsdolbe - des isch e Guetshof vu dr alte Remer. Dä isch schiints am Änd vum erschte Johrhundert boiä wore, stoht in dr Badische Zittig. Aber arg lang hän d Remer (oder s Fueßvolk vun ene, d Keltoromane) do nit gwirtschaftet, dänn s heb "Germaneneinfälle" gä un ums Johr 260 rum seig dr Limes ufgä wore un drno seige "Germanen bis zum Oberrhein" viri drunge.
    Weißt dr Manfred Fritsch vu dr Badische nit, wiä diä Germane gheiße hän oder het ems dr Marcel El-Kassem vum Dänkmolamt nit gsait? Germane isch e witte Begriff, diä hets iberal gä zwische Norwege, Schwarzem Meer un Betzinge. Dr Remer hän diä Germane, wu dr Limes iberrännt hän un bis an dr Kaiserstuehl kumme sin, allewäg Alamanni gheiße. Ja guet, so wichtig isch des aber villicht gar nit, kenntsch jetz sage. Dänn, des erfahrt mer ebefalls üs däm Zittigsartikel, sin diä Alamanne jo gar nit d Vorfahre vu dr Betzinger, nai: "Näheres zu ihren römischen Vorfahren sollen die Bötzinger aber schon kurz vor Ostern erfahren können."
    Aha, jetz hän d Betzinger also remischi Vorfahre! Oder het am Änd dr Schurnalischt z diäf in dr Remer gluegt?

Betzinge - Bötzingen; üsdolbe - ausgegraben; schiints - anscheinend; heb - habe; gä - gegeben; seig - sei; drno - dann; boiä - gebaut; vun ene - von ihnen; viri - vor, nach vorn; Remer - Römer; traditionelles Weinglas 

13. Januar 2018
Willkommenskultur für Wölfe ...

Wir Kinder der ersten Nachkriegszeit kannten den Wolf nur aus dem Märchen - als Rotkäppchen- und Geißleinfresser. Es gab weder im Schwarzwald noch im Rheinwald welche, auch in den Vogesen nicht, sondern höchstens in den beängstigenden Erzählungen von aus Sibirien heimkehrenden Kriegsgefangenen. Das begann sich erst etwa 1978 zu ändern. Da wurde der Wolf bereits von einem Liedermacher herbeigesungen. Es war die Zeit der Anti-AKW-Bewegung um Wyhl und Fessenheim, in der am Oberrhein der Kontakt und die gemeinsame Sprache der alemannischen Bevölkerung auf beiden Seiten des Rheins wieder auflebte. Gerade das Elsass brachte begnadete Dichter und Liedermacher hervor, die ihre alte Sprache noch einmal zu einer Blüte führten. Unter ihnen war François Brumbt mit seinen unter die Haut gehenden Liedern, von denen manche Heimat und soziale Frage kontrastierten. Aus seinem Lied "D'r Wolff" erfahren wir:

"Dr Wolf isch emol kumme
üs siine witte Steppe
wohl am e Winterowe
bi Hochschnee un Kelte (...)
sini Gosch
[Schnauze] het gezittert
vu Angscht un vum Hungere"

Das arme Tier klopft an einer Tür, aber der Bürger, beladen mit Vorurteilen, schreit:

"Scher di los vu mim Schopf [Speicher],
mach dich zum Dorf enüs [hinaus]!"

Am nächsten Morgen versucht es der Wolf beim Bürgermeister [Maire]:

"Herr Maire, i wott [würde gerne]
um e baar Grosche schaffe
bi dichtig un bi brav
brücht mer niämes
[niemand] üswiche
miner Viihpelz dä isch zart
e jed Kind derf ne striche"

Der Maire jagt ihn aber fort. Und das ganze Dorf macht sich auf die Jagd und erlegt das Tier. Der Sänger klagt:

"Är verlangt e bissle Fride
und wurd derfir erschosse
im e Wolf üs dr Steppe
wurd s Läwe abgsproche"

Aber:

"Im Ürwald in dr Diäfe
driffsch vil andri Welf
wänn si einer here riäfa
no kumme si zur Hilf
un schliäßlig üs alle Wälder
taüche d Welf emol uf
drno
[dann] ihr alli Jäjer
here ner emol uf"

Damals hat mich dieses eigentümlich berührende Lied sehr erstaunt; heute dagegen ist die darin zum Ausdruck kommende Denkwelt völlig etabliert:

Der Böse ist nicht eigentlich böse, sondern wird wegen der Nichterfüllung seiner Wünsche durch die Gesellschaft erst böse gemacht. Und jetzt, wo der Wolf knapp vierzig Jahre nach François Brumbts Lied "kumme isch üs siine witte Steppe", muss man ihn begrüßen, wenn er an die Tür klopft und dann wird alles gut. Und die Umweltverbände BUND und NABU tun es, auch die EU-Kommission, die die Bejagung des Wolfs weitgehend verbietet. Erst jetzt hat der Agrarkommissar eine Lockerung des Verbots ausgeschlossen. Freilich jubeln auch etliche grüne und rote Politiker und Journalisten. Und die CDU ist natürlich mit im Boot der Willkommenskultur, fordert aber die Entschädigung der Herdenbesitzer, die nun Elektrozäune, Schutzhunde und Nachtwachen einsetzen müssen. Doch wenn der Wolf an die Schafe oder andere Beute nicht rankommt, wird er nicht zufrieden sein. Drno, ihr alli Tourischte oder wär sunscht noch unterwägs isch im Schwarzwald, drno here ner emol uf!

4. Januar 2918
Kriminelle und Familiennachzug ...

    Heute Morgen wird der Frühaufsteher wieder einmal von einer Wetterlage begrüßt, bei der alles nass und grau ist - und es einem graut, hinauszugehen. Jeder, der nicht muss, vermeidet es. Hier ist der Abonnent der Badischen Zeitung im Vorteil - seine Atmung, sein Kreislauf kommt auch in Schwung, ohne dass er hinaus zum Schaffen oder Gassi geht. Heute glänzt das Blatt durch eine große Schlagzeile (3 x 24 cm): "MEHR GEWALTTATEN DURCH ASYLBEWERBER - Studie analysiert Zuwachs an Delikten in Niedersachsen / viele Nordafrikaner sind unter den Tatverdächtigen". Die Realität pocht dermaßen laut an die Tür der Redaktion, dass man meint, mit dieser an Rechtspopulismus grenzenden KNA/dpa-Meldung einmal Luft ablassen zu müssen.
    92,1% des Zuwachses an Gewalttaten 2015-2016 gehen in Niedersachsen aufs Konto von Asylbewerbern - soweit, so schlecht - jeder guckende und denkende Zeitgenosse weiß oder ahnt dies seit langem, trotz der Badischen Zeitung, die das Problem sonst eher klein hält. Allerdings sei das doch kein Wunder, denn die Gewaltkriminalität werde durch "Männlichkeitsnormen" gefördert und die "zivilisierende Wirkung" die von Frauen ausgeht, fehlt, so der Autor der Studie, das SPD-Mitglied Christian Pfeiffer. Und jetzt kommt's: Er hält darum "die Idee des Familiennachzugs für 'nicht dumm'". Und Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) pflichtet ihm bei.
    Man will also an das Erfolgsmodell anknüpfen, das schon vor Jahrzehnten bei den libanesischen Familienclans gewollt oder ungewollt praktiziert wurde, die seit längerem ganze Stadtteile beherrschen und terrorisieren. Kriminelle und potentielle Kriminelle befrieden, indem Familiennachzug gewährt wird, indem die Parallelgesellschaften noch ausgeweitet werden. Die SPD steht nach neuesten Umfragen bei 19,5%. Ich wende mich ausdrücklich dagegen, sie um weitere 15% zu dezimieren. Sie muss im Bundestag bleiben, zu spaßig sind ihre Einlagen, als dass ein Freund des Lachens schon am Morgen auf sie verzichten könnte.
    Die Studie und die BZ versuchen, das Problem auf Nordafrikaner zu begrenzen. Aber schon der tägliche Blick in das Blatt, das normalerweise nur nicht zu verheimlichende lokale Fälle bringt, lässt unablässig über afghanische, syrische, gambische Kriminelle stolpern.

Ältere Beiträge:

November-Dezember 2017