Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
Ihre Rückmeldung bitte an: kontakt@noth.net

16. Februar 2018
Nur grüne Neger sind gut!

    Es soll laut Badischer Zeitung in Emmendingen ein paar Linke und Grüne geben, die an der Fasnetsfigur "Kongo-Neger" Anstoß nehmen, die wohl im 19. Jahrhundert aufkam. Sie sieht, wie die meisten Figuren der alemannischen Fasnet, nicht politisch korrekt aus, aber freundlich und ihre Träger sind lieb zu den Kindern. 60% von 1405 "Usern" von BZ-online finden, "Tradition ist Tradition", sprich, man solle die Figur auf der Fasnet lassen. Dabei ist zu bedenken, dass viele Konservative längst mit der Badischen Zeitung abgeschlossen haben und bei dieser Abstimmung gar nicht dabei sind. Aber zum Kampfprogramm dieses Blattes gehört nun mal, immer und überall Rassismus zu wittern und zu skandalieren, so auch hier.
    Dabei ist die Nutzung der Figur des Negers auch bei den Grünen und Linken hier in Oberbaden und im Elsass keineswegs unbekannt: So hat etwa der elsässische Dichter André Weckmann in der Bewegung gegen das AKW Wyhl, also in der Geburtsstunde der Grünen, sein Gedicht "speak white" publiziert, das auf dem Kampfplätzen und in der "Volkshochschule Wyhler Wald" gerne vorgetragen und gesungen wurde. Darin heißt es, und ich bin heute noch von diesem Gedicht fasziniert:

"redd wiss / neger / wiss isch scheen / --- / wiss isch franzeesch / franzeesch isch wiss / wiss un chic / elsasser / elsassisch degaje / nit / ..."

    Während die Emmendinger Urgroßväter der Figur warum auch immer auf den afrikanischen Fluss Kongo und seine Bewohner kamen, nennt Weckmann die Elsässer darin nach Flüssen im Elsass "ill-neger brisch-neger moder-neger" und ruft sarkastisch dazu auf, die "negersproch" ins Museum zu bringen. Während die heutige Kongo-Neger-Figur einfach nur lustig ist, richtet sich Weckmanns Agitation gegen "bariss", also gegen die Franzosen.
"Neger" wird hier als Bezeichnung für den Unterdrückten und Mit-den-Füßen-Getretenen benutzt, aber eben nicht auf reale Schwarze, sondern auf Elsässer projiziert, die man ihrer Kultur und Sprache beraubt. Darf man das? Ja, Linke und Grüne dürfen, damals wenigstens. Überhaupt gab es ja damals zahlreiche Grüne, die innerlich nicht rot, sondern schwarz oder blau waren und vieles anders sahen als die heutige etablierte Partei.

    Der Kongo-Neger der Emmendinger Fasnet ist überaus harmlos, der Träger dieser Maske macht sich über sich selbst lustig, wie auch der Träger einer Hexenmaske oder von sonstwas. Eine politische oder rassische Aussage ist damit nicht verbunden. Möglicherweise, das gibt die Badische Zeitung bzw. Stadtarchivar Jenne im Kasten unter dem Artikel zu, wurde mit dieser Figur ein Kontra der 1883 eingemeindeten Nieder-Emmendinger ausgedrückt, vielleicht auch eine Gegenposition zur "Villa Algier" eines "Kaufmanns, der mit Kolonialwaren reich geworden war: Die Umgebung soll Algier genannt worden sein - während die andere Straßenseite zum Kongo wurde."
    Wer die alemannische Fasnetstradition nicht versteht, sollte in der fraglichen Zeit vielleicht in seine Heimat oder in Urlaub fahren, jedenfalls nicht hier als Spaßverderber und Sprachpolizei auftreten.

7. Febber 2018
Brätschili umesunscht!

    Diämol het e Sozialdemokrat verzellt, wiä diir ass säll eint Café z Ändinge isch. Dr isch richtig wiätig gsii un un ich ha dänkt, he nu, bal kunnt dr Schulz an d Macht, no bikumme mer "Gerechtigkeit" un alles umesunscht.
    Hit z Mittag simmer zuefellig an sällem Café verbii kumme un ich ha gsait zu miinere Fraü, kumm, do geh mer grad emol nii un luege. Alles tadellos, normali Briis (friili nimmi so wiä in dr DM-Zit) und eso e nätts Maidli het bediänt. Uf einmol kumme Kinder rii, Fasnetsnärrli, as Häxe verkleidet. Un sage e Sprichli, so oder ähnlig: "... des isch kei Weck, des isch kei Weck / des isch dr Arsch vum Griäsbaüm-Beck ..." Sin des am Änd aü Sozi, han i dänkt, eso, wiä diä drufhaüe? Un witter: "Gizig, gizig, gizig isch dr Beck / un wänn dr Beck nit gizig wär / no gäbt er aü e Weckli här!" Des hän sich diä Fraüe hinter dr Kueche-Theke nit zwei Mol sage lo un hän däne Kinder Brätschili gschänkt.
    Hinte im Lade sin jungi Fraüe gsässe und do sin diä Närrli ani gange. Aha, des sin schiints d Miätere. E Maidli macht d Larve ra un ich her, wiäs hochditsch schwätzt. Des loss mer gfalle. Villicht isch des e Zuezoges; aber d Mueter duldets und ferderets, ass es am Ort mitmacht un aü d Sproch vum Ort nutzt ... Wänns nur iberal eso wär!

Brätschili - Brezel(n); diämol - vor Kurzem; diir - teuer; ass - dass; säll eint - das eine; z Ändinge - in Endingen; wiätig - wütend; friili - freilich; Beck - Bäcker; Miätere - Mütter; Larve - Maske

2. Februar 2018
Schule und Zeitgeist

Auf dem Breisacher Markplatz fand kürzlich eine Kundgebung von ca. zwanzig Realschülern statt, einige von ihnen waren Ministranten. Die Badische Zeitung berichtete wohlwollend und mit Bild; dem zufolge scheinen die meisten Teilnehmer Mädchen zu sein. Die Gruppe hatte - sicherlich auf Geheiß der Projektleiterinnen - ein großes, blaues Tuch um sich gewickelt, auf dem Dutzende von Namen standen.

Meine Frage nun an Sie als Leser: Was demonstrieren die Jugendlichen? Welche der sechs Antwortmöglichkeiten ist richtig?

Auf dem Tuch stehen die Namen entweder:
1. der Breisacher Teilnehmer an der Badische Revolution 1848 oder:
2. der Breisacher Gefallenen im Ersten Weltkrieg oder:
3. der Elsässer, die nach der französischen Rückeroberung des Elsass 1918 nach Breisach flohen oder:
4. der Heimatvertriebenen, die nach 1945 nach Breisach kamen oder:
5. der Mädchen und jungen Frauen, die seit 2015 von "Geflüchteten" ermordet oder schwer verletzt wurden oder:
6. der Breisacher Juden, die im Holocaust umkamen.

Wer nun auf 1., 2., 3., 4. oder 5. getippt hat: Sie haben keine Ahnung davon, was das wichtigste, allgegenwärtige ideologische Lernziel nicht nur in Breisacher Schulen ist.

Wer auf 6. getippt hat: Sie sind einer der annähernd 99%, die richtig geraten haben. 

Nein, ich bin nicht dagegen, den Massenmord an den Juden im Zweiten Weltkrieg in den Schulen gründlich zu behandeln. Gar nicht. Aber das darf fast ein Dreivierteljahrhundert danach nicht das allgegenwärtige und alles andere überragende Thema sein. Unseren Mädchen wird massiv Schuld eingeflößt, sodass die eine oder andere, ob ihre Pädagogen das wollen oder nicht, sich nach der Erlösung durch einen orientalischen Prinz sehnen, der ihr die deutsche Schuld abnimmt. Der Kinderkanal von ARD und ZDF und viele andere Medien zeigen diesen Ausweg, wenngleich nicht alle mit der brutalen Direktheit wie der KiKa-Liebesfilm mit dem deutschen Mädchen Malvina und dem Syrer Diaa. Dass Liebschaften mit Moslems wie in Kandel oder Teningen mitunter in einem Blutbad enden, wird ausgeblendet. Für deutsche Buben dagegen sind muslimische Mädchen mit einem strafbewehrten Tabu belegt; unsere Buben werden in die Antifa und/oder den Alkohol getrieben, im besten Fall noch in die Teilnahmslosigkeit und den Konsum. 

Hier der Bericht mit Bild in der Badischen Zeitung.

30. Januar 2018
Nai hämmer gsait! Kandel ist überall!

Die Kaiserstuhlgegend hier ist eine der Zentren der Widerstandskultur in Deutschland - in den 70er Jahren gingen hier bis zu 30.000 Leute auf die Straße und aufs Feld, um gegen das als Bedrohung und als Zumutung von oben empfundene AKW-Projekt Wyhl zu kämpfen. Die Bewegung hat inzwischen ihr Ziel weitgehend erreicht, auch das AKW Fessenheim soll abgeschaltet werden. Ich empfinde für den Mut der Leute damals immer noch größten Respekt. Ob die damals eingeleitete Entwicklung in Allem segensreich war, ist eine andere Frage. Dass Merkel über Nacht den Atomausstieg dekretierte - die Japaner dagegen reagierten sehr besonnen - und das Banner der Anti-AKW-Bewegung übernahm, macht nachdenklich. Selbst die Weiterforschung an der vergleichsweise sicheren deutschen Technologie wurde eingestellt. Ich fürchte, dass Deutschland einmal Atomreaktoren im Ausland kaufen wird. Die herkömmlichen Kraftwerke mit Kohle und Gas sind weiter unentbehrlich; sie müssen die Schwankungen der Wind- und Sonnenenergieversorgung abfangen. Für sich allein sind die alternativen Energien nicht sicher; sicher ist nur die Umschaufelung der Milliarden des Steuerzahlers von der Atomindustrie hin zu den Alternativen.

Viele der Anti-AKW-Kämpfer von damals und ihre jüngeren Nachfolger verschließen ihre Augen und Ohren leider vor der Zeitbombe, die heute aktuell tickt und bereits am Hochgehen ist: die islamische Masseneinwanderung, die von der grünen Partei ideologisch vorbereitet wurde und von CDU, CSU und SPD als Regierung umgesetzt wird. Im Osten Deutschland gibt es dagegen reichlich öffentliche Empörung. Doch auch im Westen Deutschlands keimt neuer Widerstand auf. Hier war es zu weitgehender Friedhofsstille gekommen, kleine Empörungsversuche örtlicher Initiativen wurden von den Kettenhunden der Altparteien, der Antifa und ihren Bündnissen, umzingelt, bedroht und niedergebrüllt. Vorgestern gab es aber in Kandel eine große Demonstration, zu der Frauen aufgerufen hatten und wo Frau/Mann gegen den Multikultiwahn und für die "Sicherheit von uns und unseren Kindern" eintrat. Es protestierten an die 2000 Menschen am Ort, wo vor Kurzen ein deutsches Mädchen von ihrem ehemaligen Liebhaber, einem afghanischen "minderjährigen Schutzsuchenden", im DM-Markt bestialisch niedergemetzelt worden war. Die Häufung solcher Ereignisse ist nicht mehr zu übersehen, obwohl sie von den Medien weitgehend verschwiegen wird - auch über die vorgestrige Demo berichteten die Badische Zeitung und die meisten anderen Medien nicht. Kandel ist überall!
26. Januar 2018
"Einer von uns" - Badische Zeitung schlägt zurück!

    Vom Standpunkt der "Willkommenskultur" und der dazugehörigen Vertuschung wäre es gut gewesen, den Prozess in Freiburg gegen Hussein K. schnell abzuwickeln, aber das Gericht kommt vom hundertsten und tausendste - jetzt wird auch noch der Mordversuch dieses afghanischen Merkelgastes in Griechenland untersucht - und jedesmal kommt wohl oder übel eine Überschrift in den Blättern, auch in der Badischen Zeitung, die in Freiburg der Platzhirsch ist. Dazu kommen, wie heute, fast täglich Meldungen wie diese: "MESSERATTACKE AUF KIRCHPLATZ. Tatverdächtige festgenommen." Und bei genauer Analyse des Artikelchens findet der Leser zum Schluss den Satz: "Sämtliche Beteiligte sind Afghanen." Ein anderes Mal sind es häufig Gambier, Syrer, ..., meist Asylbewerber, und nicht selten die Opfer Deutsche.
    Doch heute setzt die Badische Zeitung zum Gegenschlag an: Auf der dritten Seite des Blattes der ganzseitige Artikel "EINER VON UNS - Ein deutscher Manager geht US-Fahndern in die Falle, bekommt 'lebenslang' als Pädokrimineller, und ein Dorf in Südbaden ist schockiert - hier kannte man ihn". Dieser Meinrad K. hat in den USA lebenslänglich bekommen, "weil er vorhatte, ein 13 Jahre altes Mädchen zu erniedrigen, zu vergewaltigen und zu foltern".
    Der Redakteur Stefan Hupka outet das Dorf - Hecklingen - aus dem der Täter kommt und begibt sich höchstselbst dorthin. Die Leute da können es kaum glauben: "... dieser Mann ist einer von hier, er war einer von uns." Den Ort, wo das Böse herauskam, schildert Hupka wortreich: "... kleine heile südbadische Welt", "... 900-Seelendorf, malerisch am Schwarzwaldhang unter einer Burgruine gelegen"; in der Papierausgabe ist ein großes Foto des Dorfes mit Kirche, Rebberg und dem Elternhaus des Täters. Der Redakteur moniert, dass niemand aus dem Dorf mit Namen genannt werden wolle. Und dann präsentiert er die anonyme Aussage, der Täter habe "eine ganz schlimme Kindheit" gehabt. Das sei "spätestens der zweite Satz, den man hört, wenn man Hecklinger Bürger nach Meinrad K. befragt". Hier legt er den Dörflern eine Begründung in den Mund und führt sie weiter aus, wie sie die Medien täglich bringen, um die deutlich überdurchschnittliche Kriminalität unter den Einwanderern und Asylbewerbern zu entschuldigen.
    In diesem volkserzieherischen Artikel führt uns der BZ-Redakteur vor Augen, dass "wir" genauso ticken wie die Einwanderer. Der verschwiegene Unterschied ist nur: Obwohl Moslems immer noch eine kleine Minderheit im Land sind, stellen die Delinquenten aus dem muslimischen Kulturkreis und Afrika eine satte Mehrheit in den Gefängnissen.
    Stefan Hupka moniert, sicher nicht zu Unrecht, dass Meinrad K. in den USA lebenslänglich für eine nicht durchgeführte, lediglich geplante Tat bekam. In Deutschland sind die Täter manchmal längst wieder auf freiem Fuß, wenn die sexuell belästigte Frau noch mit dem akuten Trauma kämpft oder der verletzte Polizist noch im Krankenhaus ist.
    Während das Freiburger Blatt versucht, die Herkunft der Täter mit Migrationshintergrund möglichst zu verschweigen, zu verschleiern oder nur im Nebensatz zu erwähnen, malt Hupka hier ein badisches Dorf in den lebendigsten Farben, vordergründig lebendig, aber im Hintergrund düster.

23. Januar 2018
Mahdi, der Missbrauchsverdacht und der Staatsanwalt

    Ein junger Afghane reist 5000 km durch mehrere Länder nach Deutschland, ruft Asyl und erzählt, er ist 13 Jahre alt. Er heißt Mahdi, das bedeutet "der Rechtgeleitete"; im schiitischen Islam ist das der Messias, der einst einmal kommen und eine "Herrschaft der Gerechtigkeit" aufrichten wird. Deutschland übt jetzt schon "Gerechtigkeit"; Mahdi kommt in eine Pflegefamilie - wir wissen, dass dem Steuerzahler dafür bis zu 4500 € im Monat anfallen. Der afghanische "Schutzsuchende" lädt einen Landsmann "nach Hause" ein und "spielt" in dessen Beisein mit dem Kind seiner Gutmenschen. Die 4-Jährige erzählt dann ihrer Mutter, dass sie mit Mahdi "Doktor gespielt" habe. In der Klinik haben die Jugendmediziner dann „dringenden Verdacht auf (…) sexuellen Missbrauch“. Mahdi streitet die Sache ab, passieren kann ihm sowieso nichts, denn er ist mit "13" noch nicht strafmündig - erst mit 14. "Obwohl das Landeskriminalamt Zweifel an der Altersangabe äußerte und ein Altersgutachten forderte, lehnte die Staatsanwaltschaft die Bitte ab."
    Der rechtgeleitete "Minderjährige" packt seine Sachen, verschwindet nach Schweden und lebt dort unter einer anderen Identität. Dort gibt er sich übrigens noch jünger.
    Das deutsche Gutmenschenland hat fertig. Seine Behörden sind mit linken und grünen Gutmenschen infiltriert. Sie beherrschen das Parlament. Am 19. 1. 2018 beantragte die AfD im Bundestag eine obligatorische Altersfeststellung bei minderjährigen Flüchtlingen. CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE schmetterten den Antrag einhellig ab, der AfD wurde "Hetze" vorgeworfen.

Quelle

17. Jänner 2018
Betzinge und d Remer ...

    Z Betzinge hän si jetz e villa rustica oder d Iberräscht drvu üsdolbe - des isch e Guetshof vu dr alte Remer. Dä isch schiints am Änd vum erschte Johrhundert boiä wore, stoht in dr Badische Zittig. Aber arg lang hän d Remer (oder s Fueßvolk vun ene, d Keltoromane) do nit gwirtschaftet, dänn s heb "Germaneneinfälle" gä un ums Johr 260 rum seig dr Limes ufgä wore un drno seige "Germanen bis zum Oberrhein" viri drunge.
    Weißt dr Manfred Fritsch vu dr Badische nit, wiä diä Germane gheiße hän oder het ems dr Marcel El-Kassem vum Dänkmolamt nit gsait? Germane isch e witte Begriff, diä hets iberal gä zwische Norwege, Schwarzem Meer un Betzinge. Dr Remer hän diä Germane, wu dr Limes iberrännt hän un bis an dr Kaiserstuehl kumme sin, allewäg Alamanni gheiße. Ja guet, so wichtig isch des aber villicht gar nit, kenntsch jetz sage. Dänn, des erfahrt mer ebefalls üs däm Zittigsartikel, sin diä Alamanne jo gar nit d Vorfahre vu dr Betzinger, nai: "Näheres zu ihren römischen Vorfahren sollen die Bötzinger aber schon kurz vor Ostern erfahren können."
    Aha, jetz hän d Betzinger also remischi Vorfahre! Oder het am Änd dr Schurnalischt z diäf in dr Remer gluegt?

Betzinge - Bötzingen; üsdolbe - ausgegraben; schiints - anscheinend; heb - habe; gä - gegeben; seig - sei; drno - dann; boiä - gebaut; vun ene - von ihnen; viri - vor, nach vorn; Remer - Römer; traditionelles Weinglas 

13. Januar 2018
Willkommenskultur für Wölfe ...

Wir Kinder der ersten Nachkriegszeit kannten den Wolf nur aus dem Märchen - als Rotkäppchen- und Geißleinfresser. Es gab weder im Schwarzwald noch im Rheinwald welche, auch in den Vogesen nicht, sondern höchstens in den beängstigenden Erzählungen von aus Sibirien heimkehrenden Kriegsgefangenen. Das begann sich erst etwa 1978 zu ändern. Da wurde der Wolf bereits von einem Liedermacher herbeigesungen. Es war die Zeit der Anti-AKW-Bewegung um Wyhl und Fessenheim, in der am Oberrhein der Kontakt und die gemeinsame Sprache der alemannischen Bevölkerung auf beiden Seiten des Rheins wieder auflebte. Gerade das Elsass brachte begnadete Dichter und Liedermacher hervor, die ihre alte Sprache noch einmal zu einer Blüte führten. Unter ihnen war François Brumbt mit seinen unter die Haut gehenden Liedern, von denen manche Heimat und soziale Frage kontrastierten. Aus seinem Lied "D'r Wolff" erfahren wir:

"Dr Wolf isch emol kumme
üs siine witte Steppe
wohl am e Winterowe
bi Hochschnee un Kelte (...)
sini Gosch
[Schnauze] het gezittert
vu Angscht un vum Hungere"

Das arme Tier klopft an einer Tür, aber der Bürger, beladen mit Vorurteilen, schreit:

"Scher di los vu mim Schopf [Speicher],
mach dich zum Dorf enüs [hinaus]!"

Am nächsten Morgen versucht es der Wolf beim Bürgermeister [Maire]:

"Herr Maire, i wott [würde gerne]
um e baar Grosche schaffe
bi dichtig un bi brav
brücht mer niämes
[niemand] üswiche
miner Viihpelz dä isch zart
e jed Kind derf ne striche"

Der Maire jagt ihn aber fort. Und das ganze Dorf macht sich auf die Jagd und erlegt das Tier. Der Sänger klagt:

"Är verlangt e bissle Fride
und wurd derfir erschosse
im e Wolf üs dr Steppe
wurd s Läwe abgsproche"

Aber:

"Im Ürwald in dr Diäfe
driffsch vil andri Welf
wänn si einer here riäfa
no kumme si zur Hilf
un schliäßlig üs alle Wälder
taüche d Welf emol uf
drno
[dann] ihr alli Jäjer
here ner emol uf"

Damals hat mich dieses eigentümlich berührende Lied sehr erstaunt; heute dagegen ist die darin zum Ausdruck kommende Denkwelt völlig etabliert:

Der Böse ist nicht eigentlich böse, sondern wird wegen der Nichterfüllung seiner Wünsche durch die Gesellschaft erst böse gemacht. Und jetzt, wo der Wolf knapp vierzig Jahre nach François Brumbts Lied "kumme isch üs siine witte Steppe", muss man ihn begrüßen, wenn er an die Tür klopft und dann wird alles gut. Und die Umweltverbände BUND und NABU tun es, auch die EU-Kommission, die die Bejagung des Wolfs weitgehend verbietet. Erst jetzt hat der Agrarkommissar eine Lockerung des Verbots ausgeschlossen. Freilich jubeln auch etliche grüne und rote Politiker und Journalisten. Und die CDU ist natürlich mit im Boot der Willkommenskultur, fordert aber die Entschädigung der Herdenbesitzer, die nun Elektrozäune, Schutzhunde und Nachtwachen einsetzen müssen. Doch wenn der Wolf an die Schafe oder andere Beute nicht rankommt, wird er nicht zufrieden sein. Drno, ihr alli Tourischte oder wär sunscht noch unterwägs isch im Schwarzwald, drno here ner emol uf!

4. Januar 2918
Kriminelle und Familiennachzug ...

    Heute Morgen wird der Frühaufsteher wieder einmal von einer Wetterlage begrüßt, bei der alles nass und grau ist - und es einem graut, hinauszugehen. Jeder, der nicht muss, vermeidet es. Hier ist der Abonnent der Badischen Zeitung im Vorteil - seine Atmung, sein Kreislauf kommt auch in Schwung, ohne dass er hinaus zum Schaffen oder Gassi geht. Heute glänzt das Blatt durch eine große Schlagzeile (3 x 24 cm): "MEHR GEWALTTATEN DURCH ASYLBEWERBER - Studie analysiert Zuwachs an Delikten in Niedersachsen / viele Nordafrikaner sind unter den Tatverdächtigen". Die Realität pocht dermaßen laut an die Tür der Redaktion, dass man meint, mit dieser an Rechtspopulismus grenzenden KNA/dpa-Meldung einmal Luft ablassen zu müssen.
    92,1% des Zuwachses an Gewalttaten 2015-2016 gehen in Niedersachsen aufs Konto von Asylbewerbern - soweit, so schlecht - jeder guckende und denkende Zeitgenosse weiß oder ahnt dies seit langem, trotz der Badischen Zeitung, die das Problem sonst eher klein hält. Allerdings sei das doch kein Wunder, denn die Gewaltkriminalität werde durch "Männlichkeitsnormen" gefördert und die "zivilisierende Wirkung" die von Frauen ausgeht, fehlt, so der Autor der Studie, das SPD-Mitglied Christian Pfeiffer. Und jetzt kommt's: Er hält darum "die Idee des Familiennachzugs für 'nicht dumm'". Und Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) pflichtet ihm bei.
    Man will also an das Erfolgsmodell anknüpfen, das schon vor Jahrzehnten bei den libanesischen Familienclans gewollt oder ungewollt praktiziert wurde, die seit längerem ganze Stadtteile beherrschen und terrorisieren. Kriminelle und potentielle Kriminelle befrieden, indem Familiennachzug gewährt wird, indem die Parallelgesellschaften noch ausgeweitet werden. Die SPD steht nach neuesten Umfragen bei 19,5%. Ich wende mich ausdrücklich dagegen, sie um weitere 15% zu dezimieren. Sie muss im Bundestag bleiben, zu spaßig sind ihre Einlagen, als dass ein Freund des Lachens schon am Morgen auf sie verzichten könnte.
    Die Studie und die BZ versuchen, das Problem auf Nordafrikaner zu begrenzen. Aber schon der tägliche Blick in das Blatt, das normalerweise nur nicht zu verheimlichende lokale Fälle bringt, lässt unablässig über afghanische, syrische, gambische Kriminelle stolpern.

30. Dezember 2017
Abdul "aufgenommen wie einen Sohn"

   Vorgestern erregte ein weiterer Fall von Ausländergewalt gegen Deutsche Aufsehen, ein Messerstecher brachte im pfälzischen Kandel vor den Augen mehrerer Zeugen ein Mädchen bestialisch um. Die Badische Zeitung kann auch diesen x-tausendsten Ausrutscher in ihrem Weltbild nicht recht glauben und schreibt heute Morgen: "Dort soll [sic!] ein mutmaßlich 15-jähriger afghanischer Flüchtling seine Ex-Freundin in einem Drogeriemarkt erstochen haben."
    Zuerst brach wieder einmal BILD aus der Schweigefront der Qualitätsmedien aus, brachte Fotos des Täters und des Opfers und hakte nach. Auch dieses deutsche Mädchen namens Mia ist offenbar Opfer der Willkommenskultur; unsere Jugend wird von Schule und Medien dazu angehalten, auf die illegalen Einwanderer (offiziell: "Schutzsuchenden", "Geflüchteten", "Flüchtlinge" usw. ) zuzugehen und viele Mädchen folgen diesem Aufruf allzu weit. Zwei Drittel der Neueinwanderer sind junge Männer, und der Mörder von Mia V. ist nicht hässlich. In diesem Fall kann BILD den Vater zitieren, der sagte: "Wir haben ihn aufgenommen wie einen Sohn. Er hatte doch sonst niemanden."
    Die anderen Umstände rufen hier im Großraum Freiburg-Emmendingen Erinnerungen wach. Abdul ist wie Hussein K., der Mörder von Maria L. in Freiburg, afghanischer "unbegleiteter minderjähriger Ausländer" und als 15-Jähiger eingeschrieben (für solche wendet der Steuerzahler bis zu 4500 € im Monat auf), aber auch Abdul sieht aus wie 25. Am Morgen vor dem Mord war die Polizei bei Abdul, weil eine Anzeige der Eltern von Mia vorlag; der enttäuschte Liebhaber ihrer Tochter stellte dieser in bedrohlicher Weise nach. Die Polizei konnte auf Abdul aber keinen Eindruck machen. So war es auch bei Anne Metzger in Teningen bei Emmendingen; die Familie hatte bei der Polizei um Schutz vor ihrem algerischen Ex-Lebensgefährten gebeten; umsonst, der Mörder erstach Anne und ihr Söhnchen Noah am 28. Juli 2017 bestialisch.

Jochim Schuster (CDU) wiegelt ab

    Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Schusters ist "nach der Bluttat in Kandel" die "Hetzjagd in den sozialen Medien" das Schlimmste, zumindest legt das die Aufmachung der Sache heute in der Badische Zeitung nahe. "DAS GRENZT AN SELBSTJUSTIZ" lautet die Überschrift. Ja, auch ich finde viele Kommentare zu der Bluttat unter der Gürtellinie bzw. sehe Lynchstimmung. Aber Schuster verharmlost den Mord als "Beziehungstat". Die Badische zitiert ihn: "Ich warne davor, eine Beziehungstat zum Anlass einer Skandalierung zu nehmen." Nach diesem CDU-Mann soll also die Tatsache, dass in "Beziehungen" deutscher Mädchen mit muslimischen und afrikanischen Asylbewerbern eine Gewaltrate herrscht, die ein Vielfaches über dem "normalen" Level liegt, der zwischen Deutschen herrscht, nicht skandaliert werden. Erst am 21. Dezember habe ich in diesem Tagbuch zwei neuere Fälle beschrieben. 
    Das Abwiegeln Schusters ist auf diesem Hintergrund zu sehen: Die von seiner Partei gestellte Kanzlerin Merkel ist es, die, getrieben durch die SPD, die Grünen, die Linken und die Medien, die Grenzen geöffnet hat und die illegale Einwanderung bis heute duldet, ja, über weiteren "Familiennachzug" nachdenkt. Dieser Invasion fallen Mädchen und Frauen, aber auch Männer, zum Opfer. Die Mädchen werden ermuntert statt gewarnt.

28. Dezember 2017
Zeitgeist-Weihnachtsgeschichte

    In seiner Predigt in der Christmette am Heiligen Abend 2017 interpretierte Papst Franziskus die Weihnachtsgeschichte des Lukas auf seine Art. Er behauptete, Maria und Josef "mussten ihr Volk, ihr Haus und ihre Heimat verlassen und sich auf den Weg machen zur Volkszählung". Mit der Wortwahl "mussten ihr Volk, ihr Haus und ihre Heimat verlassen" äußert sich Franziskus ähnlich, wie auch die politische Propaganda über die neuen Einwanderer spricht, die in Massen in Europa eingelassen wurden und werden. Er redet von den "Millionen Menschen", die heute "gezwungen sind, von zu Hause wegzugehen", die "nicht freiwillig gehen, sondern gezwungen sind, sich von ihren Lieben zu trennen, weil sie aus ihrem Land vertrieben werden".
    Wer mitdenkt, dem muss auffallen: Die Heilige Familie war Lukas zufolge spätestens nach ein paar Wochen wieder daheim. Die heutigen Einwanderer kommen nicht zur Volkszählung, sondern in der Regel um für immer dazubleiben.

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21. Dezember 2017
Mädchen in der Gutmenschenfalle

    Täglich gibt es Fälle, bei denen deutsche Mädchen sogenannte "Schutzsuchende" in ihren Wohnungen aufsuchen und dann - zu ihrem Erstaunen - vergewaltigt werden. Selbst in der Badischen Zeitung finden wir solche Nachrichten, so Mitte Dezember den Fall aus dem Kreis Waldshut, wo "eine Jugendliche mit Freundinnen" einen "Bekannten in einer Asylbewerberunterkunft besucht" hat. Ein "19-jähriger Asylbewerber" aus Gambia habe dann eines der Mädchen alleine "in sein Zimmer gelockt und zum Geschlechtsverkehr gezwungen".
    Von solchen Vorfällen liest man nicht selten in den Zeitungen, die das einfach nicht verschweigen können, wenn es im eigenen Erscheinungsgebiet passierte oder von anderen Blättern schon gepetzt wurde.
    Doch warum tappen deutsche Mädchen immer wieder in die Falle? Um einen der Gründe mal ganz vorsichtig auszudrücken: Sie werden durch Schule und Medien nicht gerade zur Vorsicht geschult. Beim Projekt "Zeitung in der Schule" der Badischen Zeitung führten etwa zwei Schülerinnen der Klasse 9 für das Blatt ein Interview mit "drei Geflüchteten". Ob die Interviews in den Redaktionsräumen, auf den Zimmern der "Schutzsuchenden" oder an neutralem Ort gemacht wurden, steht da nicht. Jedenfalls waren die drei "Geflüchteten" keine Mädchen, sondern jeweils ein "er", einer davon aus Togo; die Länder der anderen erfährt man nicht. Dafür die Geschichten, die die Leser nun ebenso glauben sollen, wie die Mädchen es tun. Hoffentlich ist das für die Neuntklässlerinnen nicht der Beginn einer interkulturellen Begegnung, an deren Ende schwere Enttäuschung steht.

Beim Ertränken fast ertrunken ...

    Heute erfahren wir aus demselben Blatt in einer winzigen Meldung: "Beim Ertränken fast selbst ertrunken", wie die Überschrift lautet. Demnach hat ein 19jähriger versucht, eine 17-jährige in der Havel zu ertränken. Der "Nichtschwimmer" ertrank dabei fast selbst und musste reanimiert werden. Es handele sich um eine Beziehungstat. Angaben dazu, aus welchem Land Täter und Opfer sind, macht die Badische Zeitung nicht.
    Doch viele Leser versuchen, nicht anders, als es im Dritten Reich und in der DDR gewesen war, zwischen den Zeilen zu lesen. Und da fragt sich manch einer: In welchen Ländern gibt es kein ausgedehntes Badewesen, können viele nicht schwimmen? In welchen Kulturen ist es überdurchschnittlich häufig, dass der Mann Beziehungsprobleme durch Ehrenmord oder sonstige Gewalt löst? Beim Recherchieren in anderen Medien konnte der Leser hier seinen Verdacht bestätigt finden: Es war ein Afghane, der seine deutsche Freundin ertränken wollte, die ihm dann davonschwamm. Anders als die in der Dreisam ebenfalls von einem Afghanen ertränkte Maria L. hatte dieses Mädchen viel Glück.

16. Dezämber 2017
Eigini Stäge fir Schutzbefohlini

S Dingse vermiite siter Johrzehnte zwei Stockwärk. Diä neijschte Miiter sin e syrischi Familiä. Alli vum untere un em obere Stock sin - siter ass des Hüüs stoht - alliwiil dur dr glich Iigang riikumme. Keine het dr ander jemols bisse. Aber d Fraü vu däne neije Lit het e Kopfduech uf; diä Familiä suecht zwar Schutz vor Syriä, haltet aber fescht an dr Religion vu däm Länd, goht kei Millimetter uf diä neij Heimet zue. Un mai was jetz bassiärt isch: Do het doch e Miiteri üs em obere Stock emol, villicht sogar meh wiä ei Mol, Bsuech vum e Mann bikumme (ich weiß nit, ischs dr Suhn gsii oder wär). Un dä Mann het diä Syreri sähne ohni Kopfduech in däm Hüüs rumlaüfe. So machi sis aü drheim: im eigene Hüüs hän si s Kopfduech hunte. Ass des e främde Mann siiht, goht aber gar nit. Do hän si sich bi dr ditsche Betreierne bschwert - un sälli hän bim Eigetimer reklamiärt. Do het mer e gueti Lesung gfunde - Gäld spiilt bi dr Integration schliäßlig kei Roll. Mer het jetze diä zwoo Wohnunge abdrännt un e ägstra Stäge fir dr ober Stock boie. Diä Syreri ka jetze ohni Kopfduech in ihrem Bereich wandle un d ditsch Miiteri ka Männerbsuech bikumme, ohni ass diä Kärli verbotini Blick uf diä Schutzsuechend wärfe. Villicht kunnts emol sowit, ass mer eigini Stadtviärtel fir diä Schutzbefohlene üs em Orient un üs Afrika boit, wu si ganz vor ditsche Härtepfel gschitzt sin.

Stäge = Treppe; s Dingse = Familie Soundso; alliwiil = immer; mai = denk mal; hunte = herunten; Betreierne = Betreuerinnen; boie = gebaut; Härtepfel = Kartoffeln

15. Dezember 2017
Franziskus und die Versuchung

    Neulich hat es Papst Franziskus gefallen, einen Satz im Vaterunser, wie er seit fast 2000 Jahren übersetzt wird, zu kritisieren. Das Vaterunser ist das Gebet, das Jesus selbst seine Jünger gelehrt hat. Darin heißt es (im Neuen Testament von Matthäus und Lukas gleichlautend überliefert): "Und führe uns nicht in Versuchung". Als ehemaliger Ministrant habe ich noch die lateinische Version im Ohr, die genau dasselbe sagt: "Et ne nos inducas in tentationem". Und als Liebhaber des Alemannischen die Übersetzung im Abrogans ungefähr aus dem Jahr 790: "enti ni unsih firleiti in khorunka" - im altalemannischen (althochdeutschen) "firleiti" ist leicht unser heutiges "verleite" zu erkennen, was nichts anderes bedeutet als "verführe". Franzsikus hält diese alle Übersetzungen aus dem altgriechischen Original für "keine guten". Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“
    Ich glaube an den Geist, aber nicht an jeden Buchstaben des Neuen Testaments. Das Alte Testament halte ich für einen jüdischen Nationalmythos, der vielen Schrott enthält und an Grausamkeit dem Koran nicht nachsteht, aber - und jetzt kommt das Positive - erstmals in der Geschichte der Menschheit Vielgötterei überwindet und auf den einen Gott hinführt. Am wenigsten glaube ich Papst Fanziskus, der Moslems die Füße wäscht und ihnen weitgehende Unterstützung zukommen lässt (siehe auch weiter unten Beitrag vom 2. Dezember), aber die bedrohten und verfolgten Christen relativ stiefmütterlich behandelt. Bisher war die Katholische Kirche noch weitgehend ein Bollwerk gegen den Zeitgeist. Ich fürchte, dass Franzsikus ihm die Pforten der Kirche immer mehr öffnet.

12. Dezember 2017
Bären aufgebunden ...

Kürzlich erfuhr ich durch den "Newsfeed" auf meinem Smartphone: "Folge des Klimawandels: Eisbär verhungert vor laufender Kamera"
In der Nachricht war ein "herzzerreißendes Video" verlinkt, in dem tatsächlich ein abgemagerter Eisbär über felsiges Gelände wankte, einen Müllbehälter durchsuchte, offenbar halbverhungert zusammensank und die Augen schloss. Das arme Tier, dessen glücklichere Verwandten man in majestätischer Pose auf Eisschollen kennt, fand wegen dem Klimawandel kein Eis und schon gar kein Futter vor, behaupten Film und Text; es wird in Kürze verhungern; das Kamerateam weint.

Ich glaube den Grünen und Linken inzwischen nichts mehr, auch ihre Interpretation des "Klimawandels" und der "Erderwärmung" nicht. Ich bin kein Klimatologe und kann mir kein eigenes Urteil bilden. Da ich aber auf Gebieten, wo ich mich besser auskenne, von denen so oft angelogen wurde, glaube ich auch hier erst einmal nichts. Sicher ist nur: Die Eisbären starben auch bisher, selbst im untergegangenen grünen Paradies vor hundert oder tausend Jahren. Auch dort sind nicht alle vor Gesundheit und Fett strotzend alt geworden und haben dann plötzlich die Augen zugemacht - es dürften auch dort schon die alten und schwachen verhungert sein.

Eine anderer Feed setzt noch darauf: "Experten sagen voraus, dass die Population bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent schrumpfen wird, wenn sich nichts grundlegend ändert." - Die Tierschutzorganisation PETA geht dagegen davon aus, dass sich der Bestand der Eisbären seit 1950 mehr als vervierfacht hat. 
Doch die Rechnung der Klimahysteriker findet kritiklose Abschreiber in den Medien; sie geben sich entsetzt. Übrigens sinkt die Population der Deutschen seit mehreren Generationen genau so drastisch (ein Drittel pro Generation), wie die Klimahysteriker in web.de für den Eisbär prophezeien.

Mit sterbenden oder toten Kindern oder auch leidenden Tieren kann man jede Diskussion zu seinen Gunsten entscheiden - zumindest hier im christlich geprägten Mitteleuropa. Mitleid ist eine unserer besten Eigenschaften. Das wissen aber auch politische Profiteure und nutzen diesen menschlichen, besonders auch christlichen Reflex. Um Gelder für ihre Projekte zu generieren; vielleicht kommt auch einmal die Klimasteuer. 

6. Dezämber 2017
Dr Nigelaüs un d Neophyte

D kanadisch Goldruete isch e Säge, bi sich drheim. Ungfähr 290 verschiidini Insäkte frässe z Amerika vu däre Ruete. Si wagst gschnäll, zueverlessig und bliähjt lang. Mänk e Gärtner bi uns do het si wäge däm in iiheimische, schwiirigere Pflanze vorzoge. Friili wagst si aü dusse in dr Natür gschnäll un zueverlessig. Ganzi Rain, Ägerde un Bachränder sin voll drmit. D iiheimische Pflanze wäre verdrängt - un diä Diärli glii mit, wu vorhär dert hän kenne läbe. Vu däne Neophyte gits no meh, un nit alli sin schädlig. Wär wott scho uf d Härtepfel verzichte oder ufs Wälschkorn, wu üs dr Neije Wält zu uns riber brocht wore sin? Aber diä verbreite sich nit wild.

Diämol han i im Helle-Dal ghalte un bi zun ere Kapälle gloffe, wu mer im Verbiifahre siiht. So verkehrt dunkt mi dä Namme Helle-Dal gar nit, bi däm grüüsige Verkehr. I bi wäge däm dur s Gras an dr Dreiseme entlang gloffe. Do sin aü scho diä erschte gsii, vum indische Springgrüt, e Neophyt, wu sich glich agressiv wiä d Goldruete verbreitet. No hets mi Wunder gnumme, in wäm diä schen, alt Kapälle gweiht ist – aü in eberem, wu üs dr witte Wält zuen is kumme isch? I bi nii. He jo. Im Heilige Nigelaüs. Dä het in Glei-Asiä gläbt, wu speter vu dr Tirke eroberet wore isch. Si Gedänke isch aü in Europa heimisch wore, si Gstalt isch ins Brüchtum iigange. Dr het als in dr Kinder mit dr Ruete droht un het si zum artig sii ermahnt. Het aber aü Gschänkli brocht. Hit het er d Ruete ewäg gworfe, isch zum e Softii wore un wird dur s Halloween verdrängt. Do, wun er nit scho dur dr Wihnächtsmann ersetzt isch.

Rain = Böschung; Ägerde = Brachland; Diärli = Tierchen; Härtepfel = Kartoffeln; Wälschkorn = Mais; Helle-Dal = Höllental; Dreiseme = Dreisam (Fluss); in eberem = jemandem

2. Dezember 2017
Franziskus und die Rohingyas

Der jetzige Papst hat das 6 bis 7.000 km entfernte Myanmar und Bangladesch aufgesucht, um sich für die muslimischen Rohingyas einzusetzen. Im Myanmar  tat er es ohne Namensnennung, in Bagladesch offen. Einen Besuch in Syrien, im Irak oder wenigstens im sicheren irakisch Kurdistan, um die Christen zu unterstützen, die von Islamischen Staat gekreuzigt, geschächtet oder vertrieben wurden, hat dieser Papst bis jetzt nicht durchgeführt. Auch Pakistan, wo es immer wieder zu Pogromen und Morden an Christen kommt und das in der gleichen Weltgegend wie Bangladesch und Myanmar liegt, hat er links liegen gelassen.

An Assad kann sein Meiden von Syrien nicht liegen, denn bei diesem in Damaskus hat Papst Johannes Paul II. 2001 eine Messe mit 40.000 arabischen Christen gefeiert. Unter Assad war und ist dies problemlos möglich, denn dieser übt keine religiöse Diktatur aus.

Papst Benedikt XVI. kritisierte 2006 in seiner Regensburger Rede in einem kleinen historischen Exkurs den Islam; daraufhin kam es zu Unruhen in der islamischen Welt mit Toten; in der Türkei wurde er mit Hitler und Mussolini verglichen.

Anders Franziskus; dieser mischt sich überall in der Welt ein und macht sich zum Schirmherr von Moslems, etwa in Polen und nun auch in Mittelasien.

Der proislamischen deutschen Presse ging er freilich nicht weit genug; er hätte auch in Myanmar auf den Putz hauen und mit der Namensnennung der Rohingyas provozieren sollen - obwohl die dortigen Machthaber auch so genau wussten, für wen er spricht.

30. November 2017
Pflaster am Hals ...

Das Bild von Bürgermeister Hollstein mit Pflaster am Hals kam gestern in Größe 12x19 cm oben auf Seite 1 der Papierausgabe der BADISCHEN ZEITUNG.
Der CDU-Politiker wurde von einem deutschen Arbeitslosen angegriffen, der sich gegenüber "Flüchtlingen" benachteiligt sieht. Man hatte ihm gerade das Wasser abgestellt. Nun ist das politische Deutschland außer sich - es gab Reaktionen von der Lichterkette in Altena, der Stadt des Bürgermeisters, über unzählige große Presseartikel und TV-Berichte bis hin zu entsetzten Stellungnahmen von Merkel und anderen Politikern.

Anders, wenn "Schutzsuchende" und andere Ausländer Frauen belästigen oder vergewaltigen oder sonstige Gewaltverbrechen begehen. Ich habe eine ganze Schuhschachtel voll Artikelchen aus dem hinteren Teil der Badischen Zeitung (meist Freiburger Teil) über solche Kriminalität alleine in Freiburg und Umgebung; Ihr könnt sie bei mir einsehen. Hendryk M. Broder schrieb: "Es gab über 1.600 Messerattacken in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017. Das sind 300 jeden Monat oder zehn jeden Tag." So gut wie nichts von alledem interessierte jemals einen Politiker oder die Titelseite der Badischen Zeitung (mit Ausnahme von Hussein K., der sich nicht verschweigen ließ).
Als bekannt wurde, dass der Mörder von Maria L. ein "Schutzsuchender" aus Afghanistan ist, machten auf dem Freiburger Münsterplatz an die 30 AfDler und andere eine Mahnwache, die von einer zehnfachen Anzahl von Antifa bedroht wurde und wobei Lokalpolitiker und die BZ klammheimliche Freude über den Antifa-Terror äußerten. Wir Teilnehmer der Mahnwache mussten zum Schluss unter dem Schutz der Polizei zum Bahnhof usw. gebracht werden.

Deutschland, was ist aus Dir geworden! Aber: Auf jede Nacht folgt ein Morgen!

 27. November 2017
Neulich nachts am Bahnhof ...

Die Dunkelziffer bei sexuellen und anderen Übergriffen von "Schutzsuchenden" auf deutsche Frauen (aber auch Männer) muss enorm sein. Wir können fast täglich in der BADISCHEN ZEITUNG, meist in ihrem Freiburger Teil, von kriminellen Übergriffen schwarzer oder "südländischer", nicht selten syrischer Asylanten lesen. Und dies, obwohl das Blatt eigentlich im Dienst der "Willkommenskultur" steht und beschönigt und verschweigt, wo es nur möglich ist. Ich habe es hier einmal beschrieben. Das, was in der Badischen kommt, ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ein Fall, bei dem eine Freundin von uns von Afrikanern überfallen wurde, kam (trotz Anzeige bei der Polizei) gar nicht in der Zeitung. Sie war monatelang wegen der Traumatisierung arbeitsunfähig und krank geschrieben. Heute Abend erfuhr ich von einer anderen, ebenfalls gut Bekannten - sie stammt aus Südosteuropa - dass sie nachts im Zug sich schon von einer Gruppe besoffener Afrikaner belästigt gefühlt hat. Als sie ausstieg, war das normalerweise hell beleuchtete Lokal, wo sie ihr Auto stehen hatte, geschlossen und jetzt kam der Horror: Die "Männer", wie unsere Presse sich auszudrücken pflegt, stiegen mit aus und fingen an mit "süße Maus" usw. Sie rannte zum Auto, die Kriminellen hinterher. Sie sprang rein und schloss ab, die hauten auf die Karosserie. Sie konnte aber wegfahren, die Typen haben wohl gemerkt, dass sie sie umnieten würde.
Auch dieser Fall wird nicht in der Zeitung stehen, denn sie erstattete keine Anzeige. Das scheint oft der Fall zu sein; eine Frau, die von einem Mann sexuell belästigt wurde, will das von sich wegschieben und nicht damit in der Öffentlichkeit stehen. Sie will, je schlimmer die Sache war, desto weniger jedem die Details erzählen. In diesem Fall kommt noch dazu, dass die Bekannte linksgrün ist und an sich ein Herz für die Mühseligen und Beladenen aus dem Orient und aus Afrika hat. Seit es aber in ihrer Heimatstadt in Südosteuropa Asyllager gibt und die Verhältnisse unerträglich sind, ist sie zutiefst verunsichert und verstört.
Ich sagte dann (sie hat kein deutsches Wahlrecht): "Du ja nicht, aber einige von euch anderen dürft euch nicht beklagen: Ihr habt doch die Parteien gewählt, die die Kriminellen hereingeholt haben!" Betretenes Schweigen bei den Umstehenden; die Betroffene aber rief: "Egal was kommt, aber AfD würde ich nie wählen. Die sind genauso."